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Radio Hamburg

Handelskammer Hamburg

Kurs zur "wachsenden Stadt" beibehalten

Hamburg, 18.02.2015
Landungsbrücken, Hafen, Pressebild

Laut Handelskammer Hamburg sollte der Hafen weiter ausgebaut werden.

Die Handelskammer Hamburg ist ein Sprachrohr der Hamburger Wirtschaft. Sie hat wieder Pläne vorgelegt, was in der Stadt verbessert werden müsste.

Die Handelskammer Hamburg will in ihrem Jubiläumsjahr schlagkräftiger werden. Sie organisiert sich derzeit neu und reduziert die Zahl ihrer Geschäftsbereiche von zwölf auf zehn. Zu einem Stellenabbau komme es nicht, kündigte Geschäftsführer Hans-Jörg Schmidt-Trenz in Hamburg an. "Durch den Umbau erhöhen wir unsere Schlagkraft." Die Kammer, die seit 350 Jahren besteht, hat aktuell 265 Mitarbeiter. Sie vertritt die Interessen von rund 149.000 Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung.

Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen

Die sich formierende Regierungskoalition forderte die Kammer auf, den eingeschlagenen Kurs für eine wachsende Stadt fortzusetzen - verbunden mit dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und des Hafens sowie der weiteren Unterstützung der Olympia-Bewerbung. "Für die Koalition muss die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen oberste Priorität haben", bekräftigte Schmidt-Trenz. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat den Grünen Koalitionsverhandlungen angeboten, da er
bei der Bürgerschaftswahl die absolute Mehrheit verloren hat. "Der Bürgermeister hat ein Ergebnis erzielt, das ihm die Wahl lässt", meinte der Kammer-Chef.

Industrie 4.0

In diesem Jahr will die Kammer über Informationsportale darüber aufklären, welche Herausforderungen auf die Industrie bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen zukommen ("Industrie 4.0") und was beim Crowdfunding, dem schnellen Geldsammeln für Startkapital, beachtet werden muss. Außerdem will die Kammer ihre Vorstellungen für die wirtschaftliche Entwicklung von Hamburgs Osten und dem Stadtteil Altona vorlegen, wo der Fernbahnhof bis 2023 verlegt werden wird und weiter nördlich neu entsteht. Des weiteren will sie den Wissenschaftsstandort weiter mit vorantreiben. (dpa)

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