Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Flughafen Hamburg

Streik am Airport - Passagiere sollten früh einchecken

Hamburg, 23.01.2015
Hamburg Airport, Flughafen

Reisende am Hamburger Flughafen müssen mehr Zeit einplanen, denn es wird gestreikt.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Freitag (23.01.) einen Warnstreik am Hamburg Airport angekündigt. Das weckt schlechte Erinnerungen.

Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 8000 Beschäftigten des Hamburger Sicherheitsgewerbes, darunter rund 900 Mitarbeiter am Flughafen, an diesem Freitag (23.01.) zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Protestierenden sollen sich zwischen 11 und 16 Uhr auf einem Parkdeck am Flughafen versammeln. Eine Flughafensprecherin riet den Passagieren, so früh wie möglich einzuchecken. Denn die Sicherheitskontrollen dürften während des Ausstands lahmgelegt sein. Im Tarifkonflikt Anfang 2013 hatten die bei Privatfirmen angestellten Sicherheitskräfte den Betrieb mehrmals zum Erliegen gebracht.

Die Airport-Infos zum Streik und alle Hotlines zu den Fluggesellschaften

Sicherheit kostet

"Wir brauchen in Hamburg Großstadtlöhne, damit die Kollegen ihre Miete ohne Wohngeldzuschuss zahlen können", sagte Verdi-Verhandlungsführer Peter Bremme. Sicherheit sei ein hohes Gut, das habe seinen Preis. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Harald Olschok, warf der Gewerkschaft vor, die Bodenhaftung verloren zu haben. Für private Sicherheitskräfte am Flughafen habe es in den vergangenen beiden
Jahren Lohnzuschläge von insgesamt 20 Prozent gegeben. Die aktuelle Verdi-Forderung von bis zu 32 Prozent mehr Entgelt habe nichts mehr mit einer seriösen Tarifpolitik zu tun, sagte Olschok. Das Angebot der Arbeitgeber für eine Sicherheitskraft belaufe sich auf ein Monatseinkommen (160 Stunden) von 2900 Euro inklusive Zuschläge. Verdi befürchtet, dass die Arbeitgeber diese Zuschläge aber kappen wollen.

Tarifverhandlungen dauern an

An diesem Montag (26.01) wird in der dritten Tarifrunde weiterverhandelt. Verdi fordert für den Bewachungsdienst einen Lohnzuwachs von 8,05 Euro auf 9,20 Euro pro Stunde (unterste Stufe). Für die Luftsicherheitsassistenten verlangen die Arbeitnehmervertreter 15 Euro statt bislang 14 Euro pro Stunde sowie neue Entgeltstufen. Der BDSW bietet den Flughafen-Kräften 14,90 Euro pro Stunde bei einjähriger Vertragslaufzeit an, beim Einstiegslohn sind es 8,50 Euro. Bei zweijähriger Vertragslaufzeit erhöhen sich die Angebote auf 15,33 Euro beziehungsweise 8,75 Euro. (dpa)

comments powered by Disqus