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Radio Hamburg

Neue Sparrunde?

150 Karstadtmitarbeiter könnten ihre Jobs verlieren

Hamburg, 07.03.2015
Karstadt

Dem Rotstift bei Karstadt sollen in Hamburg 150 Stellen zum Opfer fallen.

Beim angeschlagenen Warenhauskonzern "Karstadt" sollen nach Informationen des "Abendblatts" bis Ende März zahlreiche Beschäftigte gekündigt werden.

Seit Monaten kreist der Pleitegeier über Karstadt - jetzt könnte es für die Beschäftigten in der Hansestadt ganz plötzlich aber knallhart kommen. Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" sollen bis zu 150 Beschäftigte der Kette bis Ende März betriebsbedingt ihren Stuhl räumen müssen.

Sparmaßnahmen auf allen Ebenen

Wie das "Abendblatt" berichtet sollen von der Sparrunde alle Ebenen des Konzerns in Hamburg betroffen sein. So sollen sowohl Abteilungsteiler, Assistenten der Geschäftsführer, als auch Verkäufer das Unternehmen verlassen müssen. Zu den nun bekanntgewordenen 150 Stellenstreichungen kommen noch 80 Beschäftigte, die in Billstedt von der Schließung der dortigen Filiale betroffen sind.

Mitarbeiter bestätigen Kündigungen

Karstadt war für eine offizielle Stellungnahme am Samstag (07.03) nicht zu erreichen. Dem "Abendblatt" sollen jedoch bereits zahlreiche Mitarbeiter der Filialen in Wandsbek, Bergedorf und in der Mönckebergstraße von den Kündigungen berichtet haben. "Durch die angedachte Umstrukturierung und die Verschlankungen der Führungsstrukturen besteht für sie an ihrem bisherigen Arbeitsplatz keine Verwendung mehr", so der Bericht. 

2.400 bundesweite Kündigungen

Für den Personalabbau bei Karstadt hatten die Tarifpartner vor kurzem einen Kompromiss vereinbart: Rund 1000 Jobs seien bereits auf freiwilliger Basis über Altersteilzeit und Frühverrentung weggefallen, sagte Peukes. Insgesamt sollten bundesweit 2.400 Stellen abgebaut werden - 350 weniger als ursprünglich von Karstadt geplant. Die rund 1.400 Mitarbeiter, die noch zur Kündigung anstehen, bekommen voraussichtlich schon im Frühjahr ihre Entlassungsschreiben, sagte der Verdi-Vertreter. "Die Arbeitgeber wollen das jetzt so schnell wie möglich voranbringen." Die Kündigungen müssten allerdings zuvor mit den örtlichen Betriebsräten abgestimmt werden. Über die bevorstehenden Kündigungen hatte zuvor die Funke-Mediengruppe berichtet.

Lest auch: Stellenabbau, weniger Geld: Weitere Kürzungen bei Karstadt

Der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt will nach Medienberichten das Personal in seinen 83 Warenhäusern weit ...

(dpa/san)

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