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Radio Hamburg

Absichtserklärung unterzeichnet

So nachhaltig soll Olympia 2024 werden

Hamburg, 21.10.2015
RHH - Expired Image

Michael Pollmann (l-r), Hamburgs Staatsrat für Umwelt und Energie, Alexander Porschke vom NABU Hamburg-Vorstand, Delia Schindler vom Zukunftsrat Hamburg, Olaf Scholz (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister und Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)  mit der Absichtserklärung für Olympia 2024 in Hamburg.

In einem Punkt sind sie sich einig: falls Hamburg 2024 die Olympischen Spiele austrägt, sollen sie nachhaltig sein. Trotzdem gibt es noch Finanzierungsfragen...

Senat, Zukunftsrat, Naturschutzbund und Deutscher Olympische Sportbund haben gestern eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Ob der Bund tatsächlich wie von Hamburg gefordert 6,2 Milliarden Euro für die Spiele ausgeben wird, steht unterdessen noch nicht fest.
Dem Vorwurf, dass die Stadt in ihrer Rechnung Kosten eingeplant hat, die nichts mit Olympia zu tun haben, widerspricht Bürgermeister Olaf Scholz und sagt: "Es gibt im Finanz-Konzept für Olympia kein einziges Konzept für Olympia, dass wir sowieso machen würden, auch wenn es Olympia nicht gäbe."

Diskurs gehört dazu

Die Verhandlungen zwischen Hamburg und dem Bund über die Verteilung der Milliardenkosten für Olympia 2024 sind nach Ansicht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf einem guten Weg. Den von einigen Medien gemeldeten Streit sehe er nicht, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Dienstag (20.10.) in Hamburg. "Das ist ein ganz normaler Vorgang."

Die Ansage von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), auf keinen Fall mehr als 1,2 Milliarden Euro beizusteuern, sei völlig in Ordnung, versicherte Hörmann. "Ich kann da nicht im Ansatz eine Erpressung erkennen." Der Bund müsste nach den Hamburger Berechnungen etwa 6,2 Milliarden Euro beisteuern. 

Größter "Boost" für Hamburg

Hörmann und Scholz warben vehement für ein Ja der Hamburger beim Referendum über die Bewerbung am 29. November. "Ich persönlich bin sehr überzeugt und begeistert, und das nimmt bei mir auch immer zu", sagte Scholz. "Wenn man sich die Entwicklung der Stadt Barcelona nach den Sommerspielen (1992) anschaut, dann kann man eigentlich nicht wirklich dagegen sein." Eine ähnliche Auswirkung erwartet Scholz für Hamburg. «Für uns bedeutet das wahrscheinlich den größten "Boost" [engl.: Auftrieb], den wir uns in der Entwicklung der Stadt vorstellen können."

(dpa/aba)

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