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Radio Hamburg

Olaf Scholz im Interview

Wie geht es ohne Olympia weiter?

Hamburg, 03.12.2015
RHH - Expired Image

Olaf Scholz weint der gescheiterten Olympia-Bewerbung bei uns im Interview offenbar keine Träne nach.

Bürgermeister Olaf Scholz weint der gescheiterten Olympia-Bewerbung bei uns im Interview offenbar keine Träne nach.

Der Terror in Paris, die Affären um DFB und FIFA oder die Flüchtlingskrise - warum fast 52 Prozent der Hamburger beim Referendum am Sonntag (29.11.) gegen die Olympia-Bewerbung unserer Stadt gestimmt haben, wird weiter diskutiert. DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat in der "Bild"-Zeitung eine - Zitat - "selbstgefällige Zufriedenheit" der Hamburger festgestellt.

"Viele unterschiedliche Gründe"

Der Kopf der Pro-Olympia-Bewegung, Bürgermeister Olaf Scholz, weint Olympia bei uns im Interview offenbar keine Träne nach: "Ich halte nichts davon, dass all diejenigen, die die Entscheidung gerne anders gehabt hätten, dann lange darüber nachdenken, welche Gründe es dafür gibt. Es gibt viele unterschiedliche Gründe und das demokratische Entscheidungsmittel des Referendums hat entschieden."

Unterschiedliche Projekte weiterführen

Der Bund der Steuerzahler fordert, die durch die Nicht-Ausrichtung von Olympia eingesparten 1,2 Milliarden Euro komplett in die Schuldentilgung zu stecken. Der Sozialverband Hamburg will das Geld im Kampf gegen Kinderarmut, Langzeitarbeitslosigkeit und Wohnungsmangel eingesetzt sehen. Dazu sagt Scholz: "Deshalb bleibt es dabei, dass wir die vielen Projekte der Stadtentwicklung, die wir ohnehin unterwegs hatten, jetzt weiterführen. Das wir dafür sorgen, dass wir das, was wir uns für die Stadt vorgenommen haben, auch gemacht wird."

Kein Wohnungsbau auf dem Kleinen Grasbrook

Vorgenommen hatte sich der Senat ja im Rahmen von Olympia auch den Bau von 8.000 Wohnungen auf dem Kleinen Grasbrook. Ob und wie Wohnungsbau in dieser Größenordnung trotzdem realisiert werden kann, sagt der Bürgermeister nicht. "Wir haben ohnehin ein großes Wohnungsbauprogramm gemacht. Aber ganz klar, der Kleine Grasbrook kann nicht bebaut werden. Der finanzielle Aufwand dazu wäre nur mithilfe von Olympia und einer großen Anstrengung, die nicht nur alleine von Hamburg getragen wäre, möglich gewesen", so Olaf Scholz.

(dw / rh / ste)

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