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Radio Hamburg

Lantagswahl in Niedersachsen

Wahlbeteiligung liegt bisher bei 23 Prozent

Hannover, 20.01.2013
Plenarsaal Niedersachsen

Die Wahlbeteiligung in Niedersachsen ist bisher eher gering.

Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet, doch einen großen Ansturm hat es noch nicht gegeben. Bis Mittag hatten knapp ein Viertel der Wähler ihre Stimme abgegeben.

Das Interesse der Bürger an der Landtagswahl in Niedersachsen ist zum Start noch geringer gewesen als bei der Wahl vor fünf Jahren. Zwei Stunden nach Öffnung der Wahllokale hätten erst knapp 5,4 Prozent ihre Stimme abgeben, teilte eine Mitarbeiterin der Landeswahlleitung am Sonntagmorgen in Hannover mit. Vor fünf Jahren hatte die Beteiligung zum selben Zeitpunkt bei rund 5,7 Prozent gelegen.

Keine Prognose für den Nachmittag möglich

Bis zum Mittag haben erst knapp ein Viertel aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag um 12.30 Uhr bei rund 23,0 Prozent und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie vor fünf Jahren. Damals hatten zum selben Zeitpunkt knapp 22,7 Prozent aller Stimmberechtigten gewählt. "Ich wage keine Prognosen abzugeben, ob das Interesse am Nachmittag noch deutlich anziehen wird", sagte eine Mitarbeiterin der Landeswahlleitung. Vor fünf Jahren hatte die Wahlbeteiligung mit insgesamt 57,1 Prozent einen historischen Tiefststand bei einer Landtagswahl in Niedersachsen erreicht.

Stephan Weil istLand "gespannt wie ein Flitzebogen"

Stephan Weil, der SPD-Herausforderer des amtierenden Regierungschefs David McAllister (CDU), wählte am Vormittag in Hannover. "Das wird ein ganz enges Rennen", sagte er. "Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen." Auch Altkanzler Gerhard Schröder und seine Frau Doris Schröder-Köpf, die sich erstmals für die SPD um ein Landtagsmandat bewirbt, gaben am Morgen ihre Stimme ab.

David McAllister rechnet mit "spannendem Kopf-an-Kopf-Rennen"

Auch Ministerpräsident David McAllister (CDU) rechnet mit einem knappen Ausgang der Landtagswahl in Niedersachsen. "Es ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen", sagte der Regierungschef am Sonntag, nachdem er in seinem Heimatort Bad Bederkesa bei Cuxhaven gewählt hatte. McAllister war mit seiner Frau Dunja ins Wahllokal gekommen.

 

FDP muss um Wiedereinzug in den Landtag zittern

Die Wahl in Niedersachsen wird in Berlin mit großer Spannung beobachtet, weil sie als wichtiger Stimmungstest vor der Bundestagswahl im Herbst gilt. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der amtierenden CDU/FDP-Regierung unter Ministerpräsident McAllister und Rot-Grün voraus. Die FDP muss nach den Umfragen aber um den Wiedereinzug in den Landtag fürchten. Sollten die Liberalen tatsächlich an der 5-Prozent-Hürde scheitern, könnten SPD und Grüne die neue Regierung stellen.

 

(dpa/mgä) 

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