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Radio Hamburg

Kreis Hameln-Pyrmont

Ehemaliger LKA-Chef erschossen

Hameln, 26.04.2013
Polizei

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont (Niedersachsen), Ex-LKA-Chef Rüdiger Butte, ist am Freitag in seinem Büro erschossen worden.

Am Freitag (26.04.) ist der Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Rüdiger Butte, erschossen worden. Die Tat ereignete sich um kurz nach 10 Uhr morgens im Kreishaus in Hameln. Der Todesschütze stürmte in das Büro des Landrates und feuerte mehrere Schüsse ab - mit tödlichem Ausgang für den SPD-Politiker.

Butte war für Expo 2000 und Castor-Einsätze zuständig

Rüdiger Butte begann seine Laufbahn als Polizist in Braunschweig. Nach dem Aufstieg in den höheren Dienst arbeitete er von 1985 bis 1994 im Innenministerium. Es folgten Stationen als Dezernatsleiter bei der Bezirksregierung Hannover und als stellvertretender Landespolizeidirektor. Butte war für die Weltausstellung Expo und Castor-Einsätze zuständig.

Ehemaliger Leiter des Landeskriminalamts Niedersachsen

Von 2001 bis 2005 war Rüdiger Butte der Leiter des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachen. In Polizeikreisen genoss er hohe Akzeptanz und galt als zupackend und engagiert. "Mit Herzblut" hänge er an der Polizei, sagte Butte einmal. Als Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont hatte Butte vor allem den demografischen Wandel und die Wirtschaftsentwicklung im Blick. "Die Region muss attraktiver werden für die Wirtschaft2, sagte er vor seinem Amtsantritt. Außer einem Zusammenrücken der Landkreise beschäftigte Butte auch die Sicherheit rund um das Atomkraftwerk Grohnde unweit von Hameln.

Seit 2005 hatte er das Amt des Landrats inne. Rüdiger Butte wurde 63 Jahre alt. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Schütze beging anschließend Selbstmord

Der Mann, der Butte erschoss, tötete sich im Anschluss selbst. Bei dem Täter handelt es sich um einen 74-jährigen Mann. Das Motiv des Täters ist noch unklar.

 

(dpa/slu/mgä)