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Radio Hamburg

Neustart bei Endlager-Suche

Brunsbüttel - Neues Atommüll-Zwischenlager?

Brunsbüttel, 10.04.2013
AKW Brunsbüttel

Im stillgelegten AKW Brunsbüttel soll offenbar Atommüll zwischengelagert werden.

Offenbar soll ein Gebäude des abgeschalteten Kernkraftwerks in Brunsbüttel als neues Zwischenlager für Atommüll ins Auge gefasst werden.

In Brunsbüttel vor den Toren Hamburgs soll ab dem kommenden Jahr möglicherweise Atommüll aus der Wiederaufbereitung in Sellafield (England) aufbewahrt werden. Nach Informationen des Hamburger Abendblattes ist ein Gebäude des dauerhaft abgeschalteten Kernkraftwerks an der Elbe als Zwischenlager für radioaktiven Müll im Gespräch.

Keine Castoren mehr nach Gorleben

Bislang lagert Atommüll nach der so genannten Wiederaufbereitung im niedersächsischen Gorleben. Dorthin sollen ab sofort keine Castoren mehr gebracht werden. Das soll ein Zeichen sein, nachdem Bund und Länder sich auf einen Neustart bei der Atommüll-Endlager-Suche geeinigt haben. Anfang Juli sollen Bundestag und Bundesrat das Endlagersuchgesetz beschließen - spätestens in 18 Jahren soll das Endlager dann feststehen.

Brunsbüttel direkt mit dem Schiff erreichbar

Brunsbüttel ist von Sellafield aus direkt mit dem Schiff zu erreichen, heißt es zur Begründung. Dem Abendblatt liegt ein internes Schreiben des Schleswig-Holsteinischen Umweltministers Robert Habeck vor. Darin heißt es: "Ich rechne nach allen Gesprächen damit, dass das Bundesumweltministerium klar für Brunsbüttel als geeignetsten Zwischenlagerstandort plädieren wird."

Brunsbüttel würde damit einen Teil der Aufgaben von Gorleben in Niedersachsen übernehmen. Dort soll vorerst kein Atommüll mehr eingelagert werden.

(iw/aba)