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Radio Hamburg

Schullandheim bei Zeven

40 Kinder mit Verdacht auf Norovirus in Klinik

Zeven, 25.07.2013
RHH - Expired Image

Der Norovirus verursacht Durchfall und Erbrechen. (Symbolbild)

Das Gesundheitsamt ist eingeschaltet. Das Haus wird jetzt von Fachkräften desinfiziert. Die Gruppe wird wohl bald abreisen.

40 Kinder sind in der Nacht zum Donnerstag aus einem Schullandheim bei Zeven (Kreis Rotenburg) mit Verdacht auf Norovirus ins Krankenhaus gekommen. Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr litten viele der Kinder im Alter von etwa 13 Jahren unter Durchfall und Erbrechen. Inzwischen geht es ihnen aber wieder besser. Sie könnten das Krankenhaus verlassen und würden von ihren Eltern abgeholt, sagte ein Sprecher des Bremer Fördervereins des Schullandheimes Badenstedt am Donnerstag.

Gesundheitsamt ist informiert

Bei der Gruppe handelt es sich nach Angaben des Sprechers um Selbstversorger, die seit etwa zwei Wochen dort sind und bis Ende Juli gebucht hatten. Das Haus werde während der Sommerferien oft an Pfadfinder oder kirchliche Gruppen vermietet, sagte der Sprecher. Genauere Angaben zu den Betroffenen werde er auf Wunsch des Mieters nicht machen. Die Gruppe werde jetzt abreisen.

Das Gesundheitsamt ist nach Angaben des Sprechers eingeschaltet. Das Haus werde jetzt von Fachkräften desinfiziert. Bislang lägen auch noch keine Buchungen für den August vor. Das Schullandheim verfügt über zehn Schlafräume mit zusammen 40 Betten. Ob es sich bei dem Erreger tatsächlich um den Norovirus handelte, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Untersuchungsergebnisse der Proben lägen noch nicht vor.

60 Rettungskräfte im Einsatz

Die Betreuer alarmierten am späten Mittwoch die Rettungskräfte. Die Einsatzleitung entschied sich, die gesamte Gruppe mit den Betreuern zur Behandlung und Beobachtung in das Krankenhaus von Rotenburg zu bringen. Mit vier Rettungswagen und zehn Krankentransportwagen sei ein Pendelverkehr eingerichtet worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden. Rund 60 Rettungskräfte waren im Einsatz. (dpa/apr)

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