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Radio Hamburg

Mallys neues Zuhause

Justin Biebers Äffchen im Serengeti-Park

Hodenhagen, 28.05.2013

Justin Biebers (19) Kapuziner-Äffchen "Mally" hat offenbar ein neues Zuhause gefunden: im Serengeti-Park in Hodenhagen. 

Justin Biebers (19) Kapuziner-Äffchen "Mally" hat nach "Bild"-Angaben eine neue Heimat in Niedersachsen gefunden. Er soll in den Serengeti-Park in der Lüneburger Heide kommen, wie die Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe berichtet.

Kein Kommentar

Der Freizeitpark bestätigte dies allerdings nicht: "Wir geben dazu keine Stellungnahme ab, zum Schutze des Tieres", sagte die Parksprecherin Juliane Gunkel am Montag der Nachrichtenagentur dpa. 

Angst vor "Mally"-Diebstahl

Auch das verantwortliche Bundesamt für Naturschutz in Bonn gab keine Auskunft darüber, ob Biebers Affe jetzt in Hodenhagen lebt. "Wir geben grundsätzlich keine Informationen darüber heraus, wo beschlagnahmte Tiere untergebracht werden", sagte Abteilungsleiter Dietrich Jelden der Nachrichtenagentur dpa. Grund dafür sei die Angst davor, dass die oft seltenen und teuren Exemplare gestohlen werden. "Wir hatten in der Vergangenheit in ähnlichen Fällen Diebstähle aus Zoos und Tierparks", sagte Jelden. So hätten es in Wuppertal Einbrecher auf seltene Papageien abgesehen, aus dem Palmengarten in Frankfurt seien wertvolle beschlagnahmte Orchideen gestohlen worden.

Mally wurde nach "Bild"-Angaben Sonntagabend in den Serengeti-Park gebracht, werde dort aber zunächst 30 Tage in strenger Quarantäne gehalten. Offiziell bleibt das Tier nach Angaben des Naturschutz-Bundesamtes Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. "In solchen Fällen wird ein Vertrag geschlossen zwischen der Einrichtung und uns, wo alles geregelt wird. Das Tier kann von uns auch jederzeit wieder zurückgenommen werden", sagte Jelden.

Das Äffchen war im März am Münchner Flughafen beschlagnahmt worden, weil der kanadische Pop-Sänger Justin Bieber bei seiner Einreise nach Deutschland keine Papiere für das Tier dabei hatte. Nach Angaben des Münchner Tierheims, wo der Affe nach seiner Beschlagnahmung lebte, gab es mehrere Zoos, die den Affen aufnehmen wollten. Voraussetzung war, dass dort andere Kapuzineraffen leben.

Der Serengeti-Park ist ein privat betriebener Tierpark, in dem Besucher mit ihrem eigenen Auto durch Gehege mit Affen, aber auch Tigern und Zebras hindurchfahren können. Dort leben rund 1.500 Tiere, darunter etwa 200 Affen.

(dpa/aba)