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Radio Hamburg

Tote auf Juist

24-Jähriger wegen Totschlags angeklagt

Aurich/Juist, 21.11.2013
Gericht, Justiz, Gerechtigkeit

Am 25. Juli fiel eine 23-Jährige auf Juist einem Verbrechen zum Opfer. Der Verdächtige steht jetzt vor Gericht.

Nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau am Strand der Nordseeinsel Juist wird ein 24-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen wegen Totschlags angeklagt.

Das teilte die Staatsanwaltschaft im ostfriesischen Aurich am Donnerstag (21.11.) mit.

Frau mit Faust geschlagen und erstickt

Der Mann soll die 23 Jahre alte Frau am 25. Juli mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sie dann erstickt haben. Nähere Angaben zur Tat machte die Behörde aus Gründen des Opferschutzes nicht. Der Verdächtige wurde kurz nach dem Verbrechen aufgrund von Zeugenaussagen festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Verdächtiger in Untersuchungshaft

Das Landgericht Aurich muss zunächst über die Zulassung der Anklage zur Hauptverhandlung entscheiden. Außerdem muss entschieden werden, ob der Mann weiter in Untersuchungshaft bleibt. Ende Januar wäre ohne einen Prozessbeginn vor dem Auricher Landgericht die reguläre sechsmonatige Frist für die Untersuchungshaft abgelaufen. Bei besonderen Ermittlungsschwierigkeiten oder anderen wichtigen Gründen kann das Oberlandesgericht diese Frist jedoch verlängern.

Totschlag: mindestens 5 Jahre Freiheitsstrafe

Totschlag wird nach Paragraf 212 des Strafgesetzbuchs mit einer Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren bestraft, in besonders schweren Fällen ist die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe möglich. In minder schweren Fällen beträgt der Strafrahmen eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

(dpa/mgä)