Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Angst in Niedersachsen

Bizarre Todesdrohung per WhatsApp

Hannover, 12.09.2013
WhatsApp Logo Pressebild

In Niedersachsen ist via WhatsApp eine bizarre Audio-Nachricht verschickt worden.

Die Empfänger werden in der mysteriösen Nachricht mit dem Tode bedroht. Die WhatsApp-Message ging vor allem an Kinder und Jugendliche.

Kinder und Jugendliche in Niedersachsen werden von einer bizarren Todesdrohung auf ihren Handys verunsichert, die derzeit per WhatsApp wie ein Kettenbrief weitergereicht wird. Das Landeskriminalamt in Niedersachsen teilte am Donnerstag mit, Lehrer aus verschiedenen Städten hätten sich an das LKA gewandt, weil Kinder von der Nachricht verängstigt seien. "Die Schüler wissen nicht, wie sie reagieren sollen", sagte ein LKA-Sprecher.

In der Audio-Nachricht fordert eine Computerstimme die Empfänger dazu auf, die Datei innerhalb weniger Minuten an mindestens 20 Personen weiterzuleiten. "Wenn du es nicht weiterschickst, wirst du morgen nicht mehr leben", heißt es dort unter anderem. Auch Angehörige des Empfängers werden mit dem Tode bedroht. Vom LKA hieß es, viele Kinder und Jugendliche könnten die Nachricht nicht als Scherz und Kettenbrief einordnen und seien dadurch bedroht und verängstigt.

Viele Schüler verängstigt

Ralf Willius vom Verein zur Förderung der Medienkompetenz "Smiley" in Hannover sagte, die Nachricht sei "sehr makaber". Er sprach am Donnerstag mit Schülern in Braunschweig über die WhatsApp-Message. "Die Schüler gingen sehr reflektiert damit um", berichtete der Sozialarbeiter. "Das sieht aber ganz anders aus, wenn sie die Nachricht abends um 22 Uhr unter der Bettdecke hören."

Das LKA riet Kindern und Jugendlichen, die Nachricht direkt zu löschen, damit sie sich nicht weiter verbreitet. "Wehren kann man sich dagegen nicht", sagte Willius. Verbreitet wird die Nachricht über den Messaging-Dienst WhatsApp, der vielen Nutzern von Smartphones als Ersatz für SMS dient. Die Zahl der WhatsApp-Nutzer in Deutschland ist innerhalb der jüngsten Zeit rapide gestiegen, vor allem bei Jugendlichen ist WhatsApp beliebt. (dpa)

comments powered by Disqus