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Radio Hamburg

Kreis Harburg: Feuerteufel ist gefasst

Er ist erst 17 Jahre alt

Tespe/Bütlingen, 16.09.2013
Brand Tespe

Der Tatverdächtige soll für sieben Brände im Landkreis Harburg verantwortlich sein.

Die Anwohner aus dem Kreis Harburg atmen auf. Der erst 17-jährige Brandstifter wurde gefasst. Er ist selbst Mitglied der Feuerwehr.

Bewohner des Landkreises Harburg atmen auf: Der mutmaßliche Feuerteufel, der für sieben Großbrände verantwortlich sein soll, ist vermutlich gefasst.

Durch Hinweise aus der Bevölkerung und Spuren an den Brandorten konnte nun zwei Tage nach dem jüngsten Feuer, ein Jugendlicher aus der Region festgenommen werden. Dies teilte ein Polizeisprecher aus Buchholz mit. Nach neuen Erkenntnissen soll der Täter erst 17 Jahre alt sein und Mitglied in der Feuerwehr Bütlingen. Nach dem er die Brände gelegt habe, sei er jedes Mal auch zum Löschen erschienen. Er soll sogar mit der Feuerwehrauszeichung der "Leistungsspange in Bronze" ausgezeichnet sein, die für die Erfüllung der Beendigung der Jugendfeuerwehr für eine Löschgruppe vergeben wird.

Der 17-Jährige soll auf seiner Facebookseite jeden Brand detailliert dokumentiert haben. So postete er mehrere Zeitungsartikel, die über die Löschaktionen berichtet hatten.

Täter in psychiatrischer Klinik

Der Jugendliche soll schon am Sonnabend festgenommen worden sein. Wegen dringenden Tatverdachts sei Haftbefehl erlassen worden. "Aufgrund des psychischen Zustandes des Tatverdächtigen wurde gleichzeitig die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet", sagte der Sprecher der Polizei.

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In der Nacht zu Montag (10.9.) ist in Tespe ein historisches Reetdachhaus von 1824 abgebrannt. Die Polizei vermut ...

 

Bürger hielten Tag und Nacht Wache

Die Brandserie begann am 02.09. mit einem Strohballenlager. Am darauf folgenden Tag folgten ein Stall und ein Stapel Müllsäcke. Dann wurde der Täter skrupelloser: ohne Rücksicht auf mögliche Personenschäden steckte dieser zunächst zwei Reetdachhäuser in Bütlingen in Brand. Es folgte ein Einfamilienhaus in Marschacht letzten Donnerstag (12.09). Bei den Bränden wurden die Häuser vollkommen zerstört. Nun soll der Spuck vorbei sein. Die Bürger der Region sind erleichtert. Sie bildeten nach den ersten Bränden eine Bürgerwehr, die Tag und Nacht Patrouille lief, um weitere Brände zu verhindern.

(dpa/vun)

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