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Radio Hamburg

Tote Studentin auf Juist

Prozesss gegen 24-Jährigen beginnt

Aurich, 21.01.2014
Gericht, Hammer, Urteil, Landgericht, Täter, Opfer, Prozess, Jurist

Am Mittwoch (22.01.) beginnt in Aurich der Prozess gegen einen 24-Jährigen wegen Totschlags.

Eine Saisonarbeiterin wurde im Sommer gewaltsam am Strand von Juist getötet. Jetzt beginnt in Aurich der Prozess gegen einen Verdächtigen wegen Totschlags.

Ende einer Urlaubsidylle: Der Fund einer Frauenleiche am Strand löste im Juli Entsetzen auf der ostfriesischen Ferieninsel Juist aus.

Anklage gegen 24-Jährigen wegen Totschlags

 Das erste schwere Gewaltverbrechen nach mehr als 30 Jahren heizte Gerüchte unter den 1700 Insulanern und mehreren Tausend Feriengästen an. Sechs Monate später muss sich am Mittwoch (22.01.) ein 24-Jähriger aus Iserlohn (Nordrhein-Westfalen) für die Tat verantworten. Er ist vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Aurich wegen Totschlags angeklagt.

Motiv liegt im Dunkeln

Die 23 Jahre alte Saisonarbeiterin war am 25. Juli erstickt und ihre Leiche im Sand vergraben worden. Noch am gleichen Tag wurde der Verdächtige festgenommen. Der 24-Jährige, der auf Juist als Kellner arbeitete, sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Opfer und Täter sollen sich am Vorabend der Tat in einer Diskothek kennengelernt haben. Später soll der Mann der Frau mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sie dann erstickt haben. Nähere Angaben zur Tat machte die Behörde aus Gründen des Opferschutzes nicht. Ergebnisse von kriminaltechnischen und rechtsmedizinischen Untersuchungen blieben bisher unter Verschluss. Der Mann hatte ebenfalls als Saisonarbeiter auf Juist gearbeitet. Wie gut er das Opfer gekannt hat, wurde nicht bekannt. Auch ein mögliches Motiv liegt im Dunkeln. Insulaner und Feriengäste hatten zehn Tage nach dem Verbrechen bei einer Trauerfeier der getöteten Psychologiestudentin aus dem Harz gedacht.

Totschlag wird nach Paragraf 212 des Strafgesetzbuchs mit einer Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren bestraft, in besonders schweren Fällen ist die Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe möglich.

(dpa/mgä)