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Radio Hamburg

Drama im Weserbergland

67-Jähriger stirbt bei Flugzeugabsturz

Bad Münder, 03.05.2015
RHH - Expired Image

Wie kam es zu dem Flugzeug-Unglück? Ein Augenzeuge will gesehen haben, wie zwei Segelflieger kollidiert sind.

Am Samstag (02.05) ist ein 67-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein mit seinem Segelflugzeug im Weserbergland abgestürzt und dabei ums Leben gekommen.

Trümmer haben sich in den Waldboden gebohrt, die dünne Außenhaut des Segelflugzeugs ist wie Papier zerrissen. Überall im Unterholz finden sich Trümmerteile. Rotweißes Flatterband hängt an den Bäumen. Und neben den Überresten des Flugzeugs: ein blauer Hut und eine dunkle Tasche. Sie gehörten dem 67 Jahre alten Piloten aus Schleswig-Holstein, der in Bad Münder im niedersächsischen Weserbergland mit seinem Segelflugzeug abstürzte und dabei ums Leben kam. Wie es zu dem Absturz kam, ist noch nicht bekannt. Zunächst schien der Fall aber merkwürdig.

War ein zweites Flugzeug beteiligt?

Ein Augenzeuge, der zwei Flugzeuge gesehen haben will, die zusammengestoßen seien, sorgte für Verwirrung. Waren zwei Kleinflugzeuge kollidiert? Die Rettungskräfte fanden am Absturzort jedoch kein zweites Flugzeug. Am Sonntag (03.05) übernahmen zwei Experten von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig die Untersuchung. Außerdem durchkämmten etwa 150 Einsatzkräfte das Gebiet bei Bad Münder im Weserbergland, um die Trümmerteile zu finden und einzusammeln. Dann müssten auch die Radarspur des Segelfliegers und Aufzeichnungen - auch des Piloten - überprüft werden. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass kein zweites Flugzeug in den Absturz involviert war.

Sorgte eine Explosion für den Absturz?

Medienberichten zufolge hat die Befragung mehrerer Zeugen ergeben, dass das Segelflugzeug ins Trudeln geraten sei. Es habe eine Explosion gegeben, dann sei eine Tragfläche abgebrochen. Erst Mitte April war ein Kleinflugzeug nahe der A28 in Höhe der Ortschaft Hatten im Landkreis Oldenburg abgestürzt. Dabei kam der 69 Jahre alte Bürgermeister der Gemeinde Kirchseelte im Landkreis Oldenburg ums Leben.

(jmü/dpa)

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