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Radio Hamburg

Großfeuer bei Wiesenhof

Feuerwehr im Dauereinsatz

Lohe, 29.03.2016
Wiesenhof, Feuer, Feuerwehr, Picture Alliance

Auch am Dienstagmorgen loderten noch Flammen in den Wiesenhof Hallen.

Auch Stunden nach Ausbruch beschäftigt das gewaltige Feuer auf einem Werksgelände von Wiesenhof die Rettungskräfte.

Der Großbrand beim Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne wird die Rettungskräfte voraussichtlich noch bis zum späten Dienstagvormittag beschäftigen. Auch in den frühen Morgenstunden waren Feuerwehrleute noch damit beschäftigt, Brandnester zu löschen, wie ein Polizeisprecher sagte. Über Nacht habe der Wind nachgelassen, was die Löscharbeiten erleichterte.

Rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz

Helfer leuchteten in der Nacht das Werksgelände mit Strahlern aus. Mit Baggern und Radladern wurden Rolltore geöffnet, um in die ausgebrannten Hallen zu gelangen. Die Feuerwehr setzte ein spezielles Gemisch aus Löschschaum und Wasser ein, um immer wieder aufflackernde Brandherde an verschiedenen Stellen zu löschen. Im Laufe des Morgens sollen die gut 100 Rettungskräfte abgelöst werden, die das Feuer in der Nacht bekämpften, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Neben zahlreichen Feuerwehrleuten unterstützten auch Dutzende Freiwillige von Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk die Arbeit am Brandort.

Feuer in zwei Hallen

Das Feuer war am Ostermontag aus noch ungeklärten Gründen ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit standen zwei Hallen des Geflügelproduzenten lichterloh in Flammen. Stundenlang stiegen schwarze Rauchwolken über dem Gelände auf. Anwohnern in einem direkt an die Fabrik angrenzenden Wohngebiet wurde geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. In Gefahr waren sie nach Polizeiangaben durch den Rauch aber zu keinem Zeitpunkt. Die Feuerwehr habe ständig Messungen durchgeführt. Der Schaden durch den Großbrand dürfte nach ersten Schätzungen im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Einsatz bereits am Samstag

Bereits am Samstag war die Feuerwehr wegen eines Zwischenfalls auf das Werksgelände des Geflügelproduzenten ausgerückt. In einer Produktionshalle war Ammoniakalarm ausgelöst worden. Das Gebäude musste daraufhin geräumt werden. Die Ursache des Ammoniakaustritts ist noch nicht geklärt. Ob das Feuer am Montag auch in dieser Halle brannte, war zunächst unklar.

(dpa / ste)