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Radio Hamburg

Rader Hochbrücke

Größere Schäden als bisher bekannt

Borgstedt , 20.08.2013
Rader Hochbrücke, Google Maps

In sechs Betonpfeilern auf der Rader Insel wurden jetzt massivere Schäden gefunden, als bisher erwartet.

An der Rader Hochbrücke fallen die Bauarbeiten größer aus, da die Pfeiler massivere Schäden haben, als es bisher bekannt war.

Große Überraschung bei der Rader Hochbrücke - wie jetzt bekannt wird, sind die Schäden an der Maroden Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal doch größer, als bisher gedacht. Bei den laufenden Reparaturarbeiten entdeckten Spezialisten an sechs Pfeilern überraschend massive Schäden im Beton.

Zeitplan soll eingehalten werden

Die Arbeiten an diesen Pfeilern in der Mitte der Brücke werden jetzt länger dauern als vorgesehen, aber insgesamt soll der Zeitplan eingehalten werden. "Wir versuchen trotzdem, das bis Ende November hinzukriegen.", sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer von der SPD am Montag bei einem Ortstermin auf der Rader Insel. Vor Überraschungen sei man nie sicher, wie Meyer hinzufügte.

Massive Auswirkungen auf Wochenendverkehr

Die für den Verkehr zwischen Hamburg und Dänemark sehr wichtige Rader Hochbrücke im Verlauf der A7 ist wegen Schäden an den Pfeilern seit drei Wochen aus Sicherheitsgründen für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Alle anderen können in beide Richtungen nur ein Spur nutzen. Die Einschränkungen haben vor allem massive Auswirkungen auf den Wochenendverkehr, weil viele Urlauber unterwegs sind. "In der Woche hat sich das mehr oder weniger eingependelt", sagte Meyer.

Die Reparaturen sollen mehr als eine Million Euro kosten. Im Hinblick auf die Belastungen für Urlauber und Lastverkehr sagte der Verkehrsminister: "Wir können im Moment wirklich nur um Geduld bitten." Meyer glaube nicht, dass der Tourismus im Norden wegen der Bauarbeiten Schaden nehme. Viele Urlauber hätten ihre Quartiere schon vorher gebucht und Staus gebe es auch woanders auf dem Weg in den Norden.

Tiefe Schadstellen in den Betonpfeilern

In sechs Betonpfeilern auf der Rader Insel wurden Schadstellen gefunden, die 35 Zentimeter tief sind. Die Schäden an den Pfeilern kämen durch die damalige Herstellung, wie der Leiter der Rendsburger Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Matthias Paraknewitz, sagt.

Die Brücke war 1972 fertig geworden. Insgesamt wurden zur Stabilisierung bisher 16 der 28 Brückenpfeiler mit tonnenschweren Stahlkorsetts versehen. Außerdem wurden acht von ihnen mit Beton verfüllt. Ihre Sanierung ist damit fertig.

Pfeiler werden komplett eingerüstet

Die Sanierung der sechs Pfeiler, die zwischen Rader Insel und dem Nordufer des Kanals im Wasser stehen, wird von einem Ponton im Kanal aus vorbereitet. Die Pfeiler müssen komplett eingerüstet werden, damit sie in luftiger Höhe die Stahlmanschetten bekommen können. Täglich sind an der Brücke etwa 25 Arbeiter im Einsatz.

(dpa/pgo)

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