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Radio Hamburg

AKW Brunsbüttel

Atommüll-Zwischenlager soll bleiben

Brunsbüttel, 10.07.2013
AKW Brunsbüttel

Brunsbüttel soll weiter Atommüll-Zwischenlager bleiben.

Brunsbüttel soll weiter Atommüll-Zwischenlager bleiben. Das hat Bundesumweltminister Altmaier noch einmal unterstrichen.

Das hat Bundesumweltminister Altmaier bei seinem Besuch in Brunsbüttel noch einmal unterstrichen.

Entscheidung nicht einfach akzeptieren

Das Oberverwaltungsgericht Schleswig hat die Erlaubnis für die Atommüll-Lagerung auf dem Gelände des stillgelegten AKW Brunsbüttel vor drei Wochen aufgehoben. Altmaier will dieses Urteil aber nicht einfach akzeptieren und möglicherweise Rechtsmittel dagegen einlegen.

Endlager soll gefunden werden

Er versichert auch, dass aus dem Zwischenlager kein Endlager wird, weil die Endlagersuche jetzt endlich Aussicht auf Erfolg hat, so Altmaier: „Es ist richtig, dass wir 30 Jahre lang gesucht aber kein Lager gefunden haben. Und das müssen wir jetzt dadurch ändern, dass wir nach dem einvernehmlichen Ausstieg aus der Kernenergie auch eine einvernehmliche Suche beginnen. Ich bin überzeugt, weil jetzt die vier großen Parteien gemeinsam dieses Gesetz mit tragen, dass wir zum ersten Mal die Chance haben, ein Endlager zu finden.“

Strom soll bezahlbar bleiben

Bei seinem gestrigen Besuch in Brunsbüttel hat Altmaier außerdem angekündigt, dass er nicht zusehen will, wie Strom immer teurer - und damit für viele Deutsche zu einem Luxusgut wird: „Ich bin nachdrücklich der Auffassung, dass wir Strom bezahlbar halten müssen – auch für Menschen mit niedrigen Einkommen. Deshalb möchte ich, dass wir eine Strompreis-Bremse verabschieden und dafür sorgen, dass die EEG-Umlage im nächsten Jahr nicht weiter ansteigt. Das habe ich den politischen Parteien vorgeschlagen. Im Moment gibt es dazu noch keine Einigung, aber ich bin überzeugt, je näher der erste Januar kommt, desto größer wird die Bereitschaft sein, über diese Strompreisbremse sachlich zu diskutieren und sie am Ende auch zu beschließen.“

(ros / rh / ste)

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