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Radio Hamburg

Gewaltverbrechen im Norden

Getötete Joggerin aus Lübeck lebte in Italien

Schwerin/Lübeck, 10.07.2013
Anna Lena, Tote Joggerin aus Lübeck

Die Polizei ermittelt im Fall einer toten 29-jährigen Joggerin aus Lübeck. Sie starb durch "massive Gewalteinwirkung im Bereich des Halses".

Auch drei Tage nach dem Mord an einer jungen Frau, die beim Joggen in Nordwestmecklenburg erstochen wurde, fehlt der Polizei eine Spur zum Täter.

Im Mordfall Anna-Lena sind nach einem Zeugenaufruf der Polizei weitere Hinweise bei den Ermittlungsbehörden eingegangen, doch die Suche nach dem Täter blieb bisher erfolglos. "Wir haben keine heiße Spur. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen", sagte Staatsanwalt Lennart Leuschner am Mittwoch in Schwerin. Inzwischen befasst sich in Schwerin eine 25-köpfige Mordkommission mit dem Fall.

Opfer lebte in Italien

Die Ermittlungen zum Tod der 29-jährigen Joggerin aus Lübeck, die am Sonntagmorgen nahe dem benachbarten Herrnburg (Nordwestmecklenburg) ermordet worden war, liefen in enger Abstimmung zwischen den Behörden in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig- Holstein. "In solchen Fällen gibt es keine Landesgrenzen", sagte ein Sprecher der Polizei. So seien Fährtenhunde aus Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag in Lübeck zum Einsatz gekommen, allerdings auch ohne Erfolg. Medienberichten zufolge war das Opfer in Italien verheiratet und allein zu Besuch bei ihren Eltern, als sie beim Joggen mit einem Stich in den Hals umgebracht wurde.

Passanten hatten dem Vernehmen nach die Leiche entdeckt. Wenig später war auch der Vater des Opfers am Tatort eingetroffen, der vermutlich schon nach seiner Tochter gesucht hatte. Einem Bericht der "Ostsee-Zeitung" (Mittwoch) zufolge deuten Kampfspuren am Ort des Geschehens darauf hin, dass sich die junge Frau gegen den Angreifer gewehrt hat. Die 29-jährige Anna-Lena hinterlässt den Angaben zufolge ein kleines Kind. Laut "Ostsee-Zeitung" hielten sich Ehemann und Tochter zum Zeitpunkt des Verbrechens in Italien auf.

Polizei bittet um Mithilfe

Ihre Hinweise richten Sie bitte an die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin unter der Telefonnummer 0385/2070-2457 oder an jede andere Polizeidienststelle. (dpa/apr)

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