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Radio Hamburg

Pegel geht zurück

Leichte Entspannung in Lauenburg

Lauenburg, 13.06.2013
Lauenburg, Hochwasser, Luftbild

Der Pegel in Lauenburg geht langsam zurück.

Leichte Entspannung am Hochwasser-Gebiet in Lauenburg: Der Anstieg der Elbe scheint gestoppt. Der Wasserstand ist in der Nacht um rund sechs Zentimeter gefallen.

Aufatmen in Lauenburg. Am frühen Morgen lag der Pegel in Lauenburg bei 9,50 Meter. Gegen Mitternacht hatte er noch bei 9,56 Meter gelegen. Die Lage habe sich weitgehend stabilisiert, an den Deichen seien bislang keine Risse festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Krisenstabs mit. Er rechnete damit, dass der Wasserstand im Laufe des Tages weiter zurückgehen wird. Am Morgen sank er ungefähr um einen Zentimeter pro Stunde. Ursprünglich waren für Lauenburg Pegelstände von zehn Metern und mehr prognostiziert worden. Der Krisenstab vor Ort plant bereits die Rückkehr der Bewohner in die evakuierten Häuser der Altstadt. Das trübe Wasser wird aber noch Tage in der Elbstraße stehen.

Fotos: Angela Merkel in Lauenburg

Die aktuellen Pegelstände sehen Sie hier.

Fotos: Luftbilder der überfluteten Elbregion

Sehen Sie, wie das Wasser ansteigt:  Lauenburg-Webcam

So können Sie helfen: Spendenkonten für Hochwasseropfer

Pegel sinken langsam

Das Hochwasser hat vielerorts seinen Höhepunkt erreicht, doch die Gefahr von Deichbrüchen bleibt. Unermüdlich sind die Helfer im Kampf gegen die Wassermassen im Einsatz. In Hitzacker in Niedersachsen lag der Wert am frühen Donnerstagmorgen knapp unter acht Metern - am Abend zuvor waren es noch 8,07 Meter gewesen. Nach Angaben des Landkreises Lüchow-Dannenberg blieb die Nacht ruhig. In Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern waren es knapp unter 7 Meter. Am Dienstag war hier noch der Höchstwert mit 7,21 Metern registriert worden. Nach wie vor besteht aber die Gefahr von Deichbrüchen.

Angespannte Lager weiterhin im Landkreis Stendal

In der Katastrophenregion im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt wurden bis zum späten Mittwochabend noch Menschen in Sicherheit gebracht. Einige weigerten sich nach Angaben des Krisenstabs der Landesregierung jedoch, ihre Häuser zu verlassen. Sie sollten im Laufe des Tages mit Booten und Hubschraubern mit Lebensmitteln versorgt werden. Durch die Bruchstelle des Elbdeichs bei Fischbeck fließt nach wie vor Wasser ins Hinterland. Bereits in der Nacht zum Montag war der Deich gebrochen. Seither sind weite Landstriche überflutet worden. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Bundesverteidigungsminister in Danneberg

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) wollte am Donnerstagvormittag in Dannenberg an der Elbe eingesetzte Soldaten treffen. Er wolle sich ein Bild von der Lage machen und mit Soldaten des Logistikbataillons 141 sprechen, teilte ein Sprecher des Landeskommandos Niedersachsen mit. Die Bundeswehr überwacht in Niedersachsen mit Aufklärungsflugzeugen die Deiche. Am Freitag hatte de Maizière Soldaten am Zusammenfluss von Elbe und Saale südlich von Magdeburg bei ihrem Einsatz besucht.

Weiterhin Behinderungen im Bahnverkehr

Das Elbehochwasser wird den Bahnverkehr weiter behindern. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Berlin über Stendal nach Hannover ist nach wie vor nicht befahrbar. Die ICE-Züge zwischen Berlin und Hannover und weiter ins Ruhrgebiet fahren deshalb über Magdeburg und Braunschweig. Von Donnerstag an halten sie auch in diesen beiden Städten, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Reisende zwischen Berlin und Hannover müssen mit einer um 60 bis 70 Minuten längeren Fahrtzeit rechnen. In Richtung Berlin entfallen die Stopps in Wolfsburg, Stendal und Berlin-Spandau, in Richtung Hannover die in Stendal und Wolfsburg.

(dpa / ste)

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