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Radio Hamburg

Kommunalwahl in Schleswig-Holstein

Geringe Wahlbeteiligung

Kiel, 27.05.2013
RHH - Expired Image

Bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein ist die CDU der strahlende Gewinner - trotz geringer Wahlbeteiligung.

Kommunalpartei Nr.1 im Norden bleibt die CDU. Die SPD konnte bei den Wahlen zulegen, erfüllte die eigenen Erwartungen aber nicht. 

Nicht einmal die Hälfte der Wahlberechtigten hat sich an der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein beteiligt. Die Wahlbeteiligung ist auf den historischen Tiefstand von 46,7 Prozent gefallen. In der Landeshauptstadt Kiel hat sie gestern sogar nur 37 Prozent betragen.

Die Wahl-Ergebnisse

Bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein hat sich die CDU als stärkste Partei behauptet. Die Christdemokraten mit ihrem neuen Landesvorsitzenden Reimer Böge holten am Sonntag
landesweit 38,9 Prozent. Damit lag die CDU deutlich vor der SPD, die auf 29,8 Prozent kam und gegenüber 2008 3,2 Punkte hinzugewann. Die CDU steigerte sich um 0,3 Punkte. Sie ist in allen Kreisen sowie in den kreisfreien Städten Flensburg und Neumünster stärkste Kraft.

Die SPD schaffte dies auf Kreisebene nur in Kiel und Lübeck. Klarer Gewinner waren die Grünen mit 13,7 Prozent. Sie verbesserten sich damit zur Kommunalwahl 2008 klar und gegenüber der Landtagswahl 2012 leicht.

Die FDP rutschte gegenüber 2008 von 9,0 auf 5,0 Prozent ab. Die Piraten, die vor einem Jahr noch mit 8,2 Prozent in den Landtag einzogen, blieben bei 1,6 Prozent hängen. Sie schnitten damit noch schlechter ab als die Linke (2,5 Prozent), die vor einem Jahr den Wiedereinzug in den Landtag klar verpasste.

Der neue CDU-Landeschef Reimer Böge zeigte sich erfreut, aber nicht "rundum happy" über das Abschneiden seiner Partei. Ziel sei es gewesen, erneut als stärkste Partei hervorzugehen, sagte Böge. Die Partei habe sich nach dem Führungswechsel im März sehr schnell stabilisiert. Ministerpräsident Torsten Albig von der SPD reagierte enttäuscht: "Wenn das ein Landtagswahlergebnis wäre, wären wir natürlich nicht zufrieden", sagte er. Das Ergebnis sei unerfreulich. Anspruch der SPD müsse es immer sein, stärkste Kraft zu sein und die 40 Prozent im Blick zu haben. "Davon sind wir noch 'ne ganze Ecke weg."

(dpa/aba)