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Radio Hamburg

Nach Mord an Joggerin

Prozessauftakt in Schwerin

Schwerin, 22.10.2013
Anna Lena, Tote Joggerin aus Lübeck

Norman L. soll die junge Mutter Anna-Lena U. aus Lübeck ermordet haben.

Der gewaltsame Tod einer Joggerin aus Lübeck hat in ganz Norddeutschland Entsetzen hervorgerufen. Jetzt hat der Prozess gegen den Täter begonnen.
 

Dem 45-jährigen Angeklagten Norman L. werden Mord, versuchte sexuelle Nötigung und Verstoß gegen das Waffengesetz zur Last gelegt. Nach dem Verlesen der Anklage lehnte er es ab, Angaben zur Person zu machen. Auch zum Tathergang äußerte er sich nicht.

Tat ereignete sich im Wald

Die junge Mutter war Anfang Juli  zu Besuch bei ihren Eltern und wollte den Tag an der frischen Luft beginnen, als es zu der folgenschweren Begegnung in einem Wald zwischen Lübeck und der westmecklenburgischen Gemeinde Herrnburg kam. Schon wenige Tage vor der Tat war einem Jogger der Angeklagte in dem Waldstück aufgefallen. Als er später von dem Tod der jungen Frau erfuhr, meldete er sich bei der Polizei. Er erkannte den Angeklagten auf einem der Fotos wieder, die ihm zur Auswahl vorgelegt wurden. Da war Norman L. bereits festgenommen.

DNA-Spuren am Messer

Seine DNA-Spuren waren auf einem Messer sichergestellt worden, das den Ermittlungen zufolge am Tag nach der Tat von einem siebenjährigen Jungen in Tatortnähe entdeckt worden war. An der mutmaßlichen Tatwaffe fanden sich laut Anklage DNA-Spuren des Mannes und der getöteten Frau. Ihre Familie, die zu Prozessbeginn nicht im Gerichtssaal war, tritt als Nebenkläger auf. Die junge Mutter lebte mit Mann und Kind in Italien. Der Angeklagte soll die 29-Jährige am ehemaligen Grenzstreifen überfallen haben, um sich an ihr zu vergehen.

Leiche kurz nach Tat gefunden

Als die Läuferin sich gegen den Angriff wehrte, hat sie der Angeklagte wohl aus Frust über den missglückten Übergriff erstochen. Die Frau war noch am Tatort verblutet. Passanten fanden die Leiche kurz darauf am alten Kolonnenweg an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Bislang hat das Gericht noch neun Verhandlungstage bis Anfang Januar geplant.

(dpa/fbu)

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