Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Horrorunfall auf der A23

Totgeglaubte liegt jetzt im Koma

Itzehoe, 03.09.2013
Unfall, A23, Itzehoe

Die Totgeglaubte liegt nun auf der Intensivstation im Koma.

Nach dem Horrorunfall auf der A23 wurde eine 72-Jährige für klinisch tot erklärt. Doch ein Pfleger bemerkte, dass die Totgeglaubte noch atmete.

Es ist der absolute Horror: Eine schwer verletzte Frau wird am Montag nach einem Verkehrsunfall bei Itzehoe in einem Sarg mit einem Leichenwagen in die Pathologie eines Krankenhauses gebracht. Dort bemerkte jedoch glücklicherweise ein aufmerksamer Pfleger, dass die angebliche Leiche noch atmet, wie der Sprecher des Klinikums Itzehoe, Professor Arno Deister, sagte.

Frau und sechsjähriger Junge starben

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der A 23 wurde die Frau am Morgen lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizeiangaben verließ der mit drei Erwachsenen und vier Kindern besetzte Kombi auf der Störbrücke seine Spur und raste in den Gegenverkehr. Dabei starben eine 36-jährige Frau und ihr sechsjähriger Sohn aus Husum noch an der Unfallstelle. Die anderen fünf Insassen  darunter zwei Kinder im Alter von zehn bis elf Jahren sowie die zunächst totgeglaubte ältere Frau - überlebten schwer verletzt. Auch der Fahrer des zweiten Wagens wurde schwer verletzt. Eine 34-jährige Fahrerin, die mit ihrem Kleinwagen in die Unfallstelle raste, kam mit leichten Blessuren davon.

Totgeglaubte wies keine Vitalzeichen auf

Deister sagt, die Notärzte hätten an der Unfallstelle die angeblich Tote untersucht und keine Lebenszeichen feststellen können. Die Rettungskräfte hätten an der Unfallstelle ein EKG erstellt und bei der Frau keine Vitalzeichen festgestellt. Darum und aufgrund der sehr schweren Kopfverletzungen sei die Frau als klinisch tot eingeschätzt worden - also nicht für tot erklärt worden, wie Deister sagte.

Nachdem die anderen Verletzten mit mehreren Rettungswagen abtransportiert wurden, sei die angeblich Tote in einem sogenannten Transportsarg gemeinsam mit einer richtigen Leiche ins Klinikum gebracht worden, wo ein Pathologie-Pfleger bemerkte, dass die vermeintlich Tote noch atmet. Nun liegt die 72-Jährige auf der Intensivstation des Westküstenklinikums in Heide im Koma. Der Geschäftsführer des Klinikums, Harald Stender, sagte am Dienstag: "Die Frau hat schwerste Kopfverletzungen und weitere Verletzungen erlitten und ist vier Stunden lang operiert worden. Weitere Angaben zu näheren Umständen wurden nicht gemacht.

(dpa/pgo)

comments powered by Disqus