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Radio Hamburg

Raum Ahrensburg

Stecken Feuerwehrmänner hinter den Bränden?

Ahrensburg, 12.12.2014
Heuballen brennen in Ahrensburg

Die Höhe des Schadens, der bei den zahlreichen Bränden entstanden ist, wird von der Polizei auf mehr als eine Million Euro beziffert.

Vier von den sechs mutmaßlichen Tätern, die die Polizei im Rahmen der Ahrensburger Brandserie festgenommen hat, sind Feuerwehrmänner.

Seit Sommer 2013 hatte die Polizei rund um die Stadt Ahrensburg im Kreis Stormarn insgesamt 117 Brände registriert. Immer wieder brannten Schuppen, Autos, Carports, Container und Strohballen. Im Stadtteil Ahrensfelde waren gleich mehrere Landwirte betroffen. Nun scheint ein Teil der Brandserie offenbar aufgeklärt zu sein. Vier junge Feuerwehrleute aus dem Stadtteil Ahrensfelde wurden festgenommen und sollen für mindestens zehn Feuer verantwortlich sein. In einigen Fällen sollen sie einen 17- und einen 20-Jährigen beauftragt haben, die Brände zu legen. Alle sechs Verdächtigen wurden festgenommen, die Ermittlungen laufen aber weiterhin auf Hochtouren, wie die Staatsanwaltschaft Ratzeburg mitteilte.

Nur die Spitze des Eisbergs?

Das Motiv der jungen Feuerwehrmänner sei laut Angaben der Staatsanwaltschaft Lübeck Geltungssucht gewesen. Sie seien bei den Bränden, die sie mutmaßlich selbst legten, immer als Erstes vor Ort gewesen, um die größte Anerkennung zu erlangen. Die aufgeklärten Taten sind vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Ob die Männer auch möglicherweise hinter den weiteren Bränden stecken, ist aber noch nicht genau geklärt. Die Anwohner rund im Ahrensburg hoffen, dass die Brandserie jetzt endlich ein Ende hat.

Feuerwehrverband distanziert sich

Die Höhe des Schadens, der bei den zahlreichen Bränden entstanden ist, wird von der Polizei auf mehr als eine Million Euro beziffert. Der Landesfeuerwehrverband distanzierte sich nach der Meldung bereits von den mutmaßlichen Tätern und suspendierte die Brandstifter kurzer Hand vom Dienst.

(jmü)

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