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Radio Hamburg

AKW Brunsbüttel

Atommüll-Fässer sollen geborgen werden

Brunsbüttel, 20.02.2014
AKW Brunsbüttel

Die maroden Atommüllfässer sollen aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel geborgen werden.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre, sollen die durchgerosteten Atommüll-Fässer bei Brunsbüttel geborgen werden.

Bis Ende 2016 sollen die maroden Atommüll-Fässer aus dem stillgelegten Atomkraftwerke Brunsbüttel bei Hamburg geborgen sein. So der Zeitplan des Umweltministeriums Schleswig Holstein. In der einer von 6 Kavernen rosten 18 von 70 dort gelagerten Behältern.

Kamera-Inspektionen

Weitere Kamera-Inspektionen sollen nun zeigen, ob auch Fässer in anderen unterirdischen Kammern leckgeschlagen sind. Betreiber Vattenfall will jetzt eine Maschine konstruieren, die die Fässer in den hochverstrahlten Kavernen ferngesteuert neu verpackt.

Schwierige Bergung

Susanne Neubronner, Atomexpertin bei Greenpeace, erklärt, warum es nicht so einfach ist, die Fässer zu bergen: „Die große Problematik bei diesen Fässern ist natürlich,dadurch dass sie zum Teil so stark durchgerostet sind, dass eben auch der Inhalt frei liegt, dass dort Sachen bei der Bergung runterfallen können […] und auch die Umgebung natürlich durch vielleicht schon herausgefallene strahlende Substanzen konterminiert ist.“

Bislang kein zukünftiges Lager

Unklar ist bisher auch, wo der Atommüll nach der Bergung gelagert wird. Gegen das beantragtes Zwischenlager in Brunsbüttel ist erst vergangenen Juni erfolgreich geklagt worden. Ein Endlager gibt es in Deutschland bislang nicht.

Eine Gefahr für die Anwohner in Brunsbüttel besteht nicht, sagt Schleswig-Holsteins Umweltminister Habeck.

Lest auch: AKW Brunsbüttel: 18 Fässer mit Atommüll rosten

In einer Kaverne des stillgelegten Atomkraftwerks Brunsbüttel sind 18 von 70 Fässern mit schwach radioaktivem Abf ...

(fr/rh/kru)

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