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Radio Hamburg

AKW Brunsbüttel

Weitere angerostete Atommüllfässer gefunden

Brunsbüttel, 11.02.2014
AKW Brunsbüttel

Im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) sind angerostete Atommüllfässer gefunden worden.

Im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel sind bei der im Januar begonnenen Kamera-Inspektion weitere angerostete Atommüllfässer gefunden worden.

Die Überprüfung der ersten von sechs Kavernen sei inzwischen abgeschlossen, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Umweltministerium am Dienstag (11.02.) in Kiel mit. Zuvor hatten NDR 1 Welle Nord und das Schleswig-Holstein Magazin des NDR Fernsehens darüber berichtet.

631 Stahlfässer mit radioaktiven Abfällen

"Die Kameraaufnahmen lassen erkennen, dass es in der Kaverne - wie von der Atomaufsicht erwartet - weitere Fässer mit Korrosionserscheinungen gibt", sagte eine Ministeriumssprecherin der dpa. Insgesamt lagern 631 Stahlfässer mit radioaktiven Abfällen in sechs Kellerräumen des Kraftwerkes, den sogenannten Kavernen. Von den bereits überprüften siebzig Fässern zeigten "einige wenige" Auffälligkeiten im Sinne von Korrosion, sagte der Betreiber Vattenfall laut NDR. Eine Systematik liege nicht vor.

Das erste durchgerostete Atommüllfass war vor knapp zwei Jahren entdeckt worden.

Auswertung der Kamerainspektion

Das Unternehmen wertet die Ergebnisse der Kamerainspektion gegenwärtig aus. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen wird Vattenfall der Atomaufsicht und den von der Reaktorsicherheitsbehörde hinzugezogenen externen Sachverständigen vorstellen. "Auf Basis dieses Gespräches werden dann weitere Entscheidungen zu treffen sein", teilte das Ministerium mit. Am 8. Januar hatte die Kamera-Inspektion begonnen - knapp zwei Jahre nach der Entdeckung eines durchgerosteten Atommüll-Fasses.

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(dpa/mgä)

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