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Radio Hamburg

Total durchgeknallt

Mann greift Badegäste mit Bagger an

Idstedt, 26.07.2014
Mann mit Bagger greift Badegäste an Idestedt

Mit einem Bagger drehte ein Mann in Idestedt am Mittwochabend (23.07) regelrecht durch.

Am Mittwoch (23.07) brannten bei einem 44-jährigen Baggerfahrer alle Sicherungen durch. Mit seinem Radlader griff er mehrere Personen und die Polizei an.

Eigentlich wollte die Familie am Mittwochabend (23.07) in der Kieskuhle in der Nähe des Städtchen Idstedt nur ein Bad nehmen, am Ende wurde die Gruppe von einem Baggerfahrer angegriffen, der sein Revier verteidigen wollte.

Baden nicht erlaubt

Aus Sicht des 44-jährigen Baggerfahrers hielt sich die Familie aus der Nachbarschaft zu Unrecht auf dem Gelände seiner Firma auf. Aus unbekannten Gründen brannten bei dem Angestellten deshalb alle Sicherungen durch und er begann mit seinem Radlader die Zufahrten des Geländes mit Sand zuzuschütten. Auch ein dort parkender Ford Fiesta wurde mit einem Kieshaufen blockiert und beschädigt.

Beamten wollen vermitteln

Die herbeigerufenen Polizisten versuchen zuerst ,den Mann zu beruhigen und in der Situation zu vermitteln. Als die Beamten den Mann allerdings mit dem Vorwurf der Sachbeschädigung und Nötigung konfrontieren eskaliert die Situation. Der Mann sprang in seinen Bagger, fuhr auf den Ford zu und schob diesen einige Meter vor sich her. Dabei wurde eine 30-Jährige, die am Fahrzeug stand, eingeklemmt und mitgeschleift. Ein Kind in der Nähe erlitt dabei einen Schock.

Warnschüsse ignoriert

Da sich die Frau in einer lebensbedrohlichen Situation befand, gaben die Beamten einen Warnschuss ab, den der Mann allerdings ignorierte und wie wild weiter fuhr. Bei einem Wendemanöver des Baggers konnte sich die Frau befreien und kam mit leichten Verletzungen davon. Danach steuerte der Bagger allerdings auf die beamten zu, die sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnten. Vor dem Streifenwagen stoppte der 44-Jährige seinen Angriff und brauste davon.

Verfolgungsjagd

Bei seiner Flucht schüttete der Mann die letzte offene Zufahrt zu der Kieskuhle zu, sodass die beamten dem Bagger erst folgen konnten, nachdem sie die Einfahrt wieder freigeschaufelt hatten. Gemeinsam später eingetroffener Verstärkung konnten die Beamten den 44-Jährige nach kurzer Verfolgungsjagd schließlich festnehmen. Nach seiner Verhaftung verweigerte der Mann jegliche Kooperation und beharrte darauf im Recht zu sein. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin den Führerschein des Mannes und schalteten einen Psychologen ein. Der Mann muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung zu verantworten.

(dpa/san)

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