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Radio Hamburg

Bombenfund

2.500 Menschen werden evakuiert

Lübeck, 19.06.2014
Bombe Elbbrücken Zweibrückenstraße

In Bad Oldesloe muss eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. 2.500 Menschen müssen dafür evakuiert werden.

Am Donnerstagnachmittag (19.06) wird ab 14 Uhr wird in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) ein südlich an den Bahnhof grenzender Stadtteil wegen einer Bombenentschärfung und - bergung evakuiert. Deshalb müssen 2.500 Menschen zeitweise ihre Wohnungen verlassen.

Fünf-Zentner-Bombe

Die amerikanische Fünf-Zentner-Bombe war am Montag nach der Auswertung von Luftbildern in 3,5 Metern Tiefe entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. In einem Radius von 500 Meter um den Fundort müssen alle Anwohner bis 14:00 Uhr ihre Häuser und Wohnung verlassen haben. Nach Angaben der Polizei müssen sich die Anwohner darauf einstellen mehrere Stunden außerhalb ihrer Wohnungen zu verbringen. Für alle Betroffenen, die in dem Zeitraum nicht bei Bekannten oder Familienangehörigen unterkommen können, hat die Stadt ein Evakuierungszentrum eingerichtet. Ab 17 Uhr soll die Bombe dann für knapp eine Stunde vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden.

Straßen gesperrt

Folgende Straßen sind während der Evakuierung gesperrt: Industriestraße. Stoltenrieden,Turmstraße, Johannes-Ströh-Straße, Masurenweg, Am Glindhorst, Paperberg und der Pölitzer Weg.

Notunterkünfte bereit

Die Notunterkunft befindet sich, entgegen bisheriger Angaben, im Gebäude des ehemaligen Max Bahr Baumarkts an der Ecke Ratzeburger Straße/ Teichenkoppel. Ab 13:00 Uhr können sich dort die Anwohner einfinden. Hilfsbedürftige und bettlägrige Menschen sollen in der Stormarnhalle untergebracht werden. Der Kreis Stormarn hat für alle Betroffenen ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Telefonnummer 04521/160-1160 am Donnerstag (19.06) ab 08:00 Uhr zu erreichen ist.

Zugverkehr nicht beeinträchtigt

Obwohl der Fundort der Bombe nahe am Bad Oldesloer Bahnhof liegt, wird die Entschärfung keinerlei Auswirkungen auf den Zugverkehr haben. Alle Züge sollen planmäßig fahren.

Fliegerbomben sind keine Seltenheit

Erst am Mittwochnachmittag hatten Sprengstoffexperten am Ostufer der Kieler Förde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe war in der Nähe des Kohlekraftwerks gefunden worden. Für die Dauer der Arbeiten wurde das Kraftwerk abgeschaltet.

In der näheren Umgebung mussten etwa 200 Menschen ihre Wohnungen und Arbeitsstätten verlassen.

(dpa/san)

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