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Radio Hamburg

Mord in Havighorst

Verdächtiger in Hamburg-Jenfeld festgenommen

Lübeck, 17.03.2014
Leichenfund in Havighorst

Nach dem Leichenfund in Havighorst hat die Polizei jetzt einen Tatverdächtigen festgenommen.

Nach dem Mord an dem Hamburger Portier und Familienvater Massoud A. hat die Polizei einen 45-jährigen Afghanen festgenommen.

Knapp zwei Wochen nach der Entdeckung der Leiche eines erschossenen Nachtportiers in Havighorst im Kreis Stormarn hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 45-Jährige sei bereits am Samstag von Spezialeinsatzkräften der Polizei aus Schleswig-Holstein im Hamburger Stadtteil Jenfeld festgenommen worden, sagte der Pressesprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft, Günter Möller. Gegen den 45-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Verdachts des Mordes erlassen. Er sitzt seit Sonntag in der Justizvollzugsanstalt Lübeck in Untersuchungshaft.

Alibi zusammengebrochen

Dem Mann wird vorgeworfen, sein Opfer - einen 29-jährigen Nachtportier aus Hamburg - in der Nacht zum 5. März mit vier Schüssen in Kopf und Brust getötet zu haben. Der Tatverdächtige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermittlungen bereits von der Polizei befragt worden, hatte aber für die Tatnacht ein Alibi nachgewiesen. Das sei jedoch zusammengebrochen, als sich am Freitag ein Zeuge über seine Anwältin bei der Lübecker Mordkommission gemeldet habe, sagte Polizeipressesprecher Stefan Muhtz. "Das führte dann zu der vorläufigen Festnahme des Mannes vor der Wohnung seiner Mutter", sagte Muhtz. 

Lest auch: Polizei sucht Zeugen: Leiche in Havighorst identifiziert

Einen Tag nach dem Fund einer Leiche in Havighorst im Kreis Stormarn hat die Polizei den Toten als einen 29-jähri ...

Das Motiv der Tat vermuten die Ermittler im familiären Bereich. Der Tatverdächtige hatte eine Schwägerin des Opfers geheiratet, die Ehe wurde jedoch wieder geschieden. Der Tatverdächtige wird von einem Anwalt vertreten und schweigt nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft bislang zu den Vorwürfen. Das Opfer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und zehn Jahren. Seine Leiche war am 5. März von einer Spaziergängerin auf einem Feldweg in Havighorst nahe der Hamburger Stadtgrenze gefunden worden. Die Tatwaffe ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft weiterhin verschwunden. Auch nach dem Schlüsselbund des Opfers mit seinem Autoschlüssel sucht die Polizei weiterhin. Das Auto des 29-Jährigen mit starken Brandspuren im Innenraum war in der Nähe des Feldweges abgestellt. (dpa)