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Radio Hamburg

A7 bei Rendsburg

Autobahn vereist nach schwerem Gewitter

Rendsburg, 23.05.2014
Gewitter, Unwetter, Blitz, Donner, Sturm

Auf der A7 hat es in der Nacht einen schweren Unfall mit neun Fahrzeugen gegeben.

Auf der A7 sind im Kreis Rendsburg-Eckernförde nach Gewitter mit Hagel auf vereister Fahrbahn neun Fahrzeuge ineinander gekracht.

Gewitter mit Hagel, Blitz und Donner sind in der Nacht zum Freitag über Norddeutschland gezogen. Dadurch kam es zu Unfällen, Bäume stürzten um und Keller liefen voll - viel Arbeit für die Einsatzkräfte.

Schwerer Unfall auf der A7

Bei einem Unfall auf der Autobahn 7 bei Rendsburg wurde eine Frau lebensgefährlich verletzt, wie ein Sprecher der Polizei in Kiel sagte. Insgesamt neun Fahrzeuge, darunter ein Sattelzug, waren auf der durch Hagel vereisten Fahrbahn ineinander gekracht. Drei weitere Personen erlitten leichte bis schwere Verletzungen.

Niklas Weise aus unserem Wetterexpertenteam, wie kann bei diesen sommerlichen Temperaturen eine Autobahn vereisen? "Wenn in kurzer Zeit so große Hagelmengen fallen, dann kann es teilweise winterliche Straßenverhältnisse geben. Wenn man dann über die Hagelschicht drüber fährt, kann es teilweise richtig glatt werden."

Ist der Asphalt denn von der Sonne nicht noch aufgeheizt gewesen? "Man muss dazu sagen, dass es den heftigsten Hagelschlag in den Abend- und Nachtstunden gab. Da hat sich die Autobahn natürlich schon etwas abgekühlt, so dass der Hagel an einigen Stellen für einige Zeit auch liegen bleiben konnte."

Vollgelaufene Keller & umgestürzte Bäume

In Lübeck wurde am frühen Freitag ein Radfahrer verletzt, als ein Straßenschild auf ihn stürzte. Insgesamt rückte die Feuerwehr dort 18 Mal aus, um umgestürzte Bäume oder Zäune zu sichern, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Süd in Lübeck. Rund um Rendsburg überflutete der Starkregen zahlreiche Keller, so dass die Feuerwehr dort bis zum Freitagmorgen mehr als 200 Mal ausrücken musste, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Blitz schlägt in Haus ein

In Hamburg wurde die Feuerwehr am frühen Freitag alarmiert, weil der Blitz in ein Haus eingeschlagen hatte. Das Dach qualmte zwar, ein Feuer konnten die Rettungskräfte aber nicht finden. Am Vortag hatte die Feuerwehr in Hamburg noch ganz andere Sorgen. Sie musste wegen der sommerlichen Hitze mehr als 1000 Mal ausrücken. Unter anderem half sie Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen.

(dpa / ste)

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