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Radio Hamburg

Rellingen

Polizei nimmt mutmaßlichen Serienbrandstifter fest

Rellingen, 10.09.2014
Autobrand Rellingen

In Rellingen hatten in den vergangenen Monaten immer wieder Autos gebrannt.

Die Polizei hat am Dienstagabend (09.09) den mutmaßlichen Serienbrandstifter von Rellingen auf frischer Tat ertappt.

Zivilpolizisten haben am späten Montagabend (09.09) einen 26-jährigen Rellinger auf frischer Tat festgenommen, als dieser versuchte, zwei Autos in Brand zu setzen. Die Beamten löschten die Flammen und konnten Beweismittel und Spuren sichern.

Rellingen: Drohungen auf Facebook

In Rellingen hatten in den letzten Wochen immer wieder Autos gebrannt. Auf dem sozialen Netzwerk Facebook hat der mutmaßliche Täter unter dem Pseudonym "Felix Steiner" außerdem den Einwohnern von Rellingen gedroht: "Diese arrogante Gemeinde soll bluten". Die Polizei hatte in den letzten Wochen aufgrund der wiederholten Autobrände in Rellingen intensiv ermittelt.

Mutmaßlicher Brandstifter in U-Haft

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat Untersuchungshaft beantragt. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl wegen versuchter Brandstiftung.

"Apfelfest-Bomber"

Der 26-Jährige war in der Vergangenheit bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten. Bereits 2007 soll der mutmaßliche Brandstifter die Gemeinde terrorisiert haben. 2008 wurde er zusammen mit einem Komplizen wegen mehr als 100 Straftaten verurteilt worden. Der verdächtige Andre M. hatte damals als sogenannter "Apfelfest-Bomber" für Schlagzeilen gesorgt. Zusammen mit Kevin W. soll er 2007 einen Sprengstoffanschlag auf dem Rellinger Apfelfest geplant haben. Fünf Tage vor dem Fest überwältigt ein Sondereinsatzkommando die beiden Männer. Bei den Männern zuhause fanden die Ermittler Anleitungen und Bauteile für eine Bombe.

Psychiatrische Anstalt

Das Duo war aufgeflogen, weil es vor Freunden mit der geplanten Tat angegeben hatte. Letztlich konnte aber nicht bewiesen werden, dass sie die Tat wirklich ausführen wollten. Deshalb bekamen beide "nur" eine Jugendstrafe für ihre zahlreichen Kleindelikte. Die beiden haben unter anderem Zigarettenautomaten gesprengt, Böller durch Fenster geworfen und auch damals schon ein Auto angezündet.
Andre M. wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, landete nach einem Gutachten aber in der psychiatrischen Anstalt.

(dpa/fr/mgä)

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