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Radio Hamburg

Glinde und Barsbüttel

Nach Amoklaufdrohung: Unterricht findet wieder statt

Kreis Stormarn, 21.01.2015
Amoklaufdrohung Gymnasium Glinde

Die Polizei sicherte nach einer Amoklaufdrohung das Gymnasium Glinde.

Drei Schulen im Kreis Stormarn waren wegen einer nicht näher bezeichneten "Gefährdungslage" am Mittwoch (21.01) geschlossen. 

Wegen eines angedrohten Amoklaufs ist an drei Schulen im Kreis Stormarn am Mittwoch (21.01.) der Unterricht ausgefallen. Ein Unbekannter habe eine E-Mail mit dieser Ankündigung geschickt, sagte ein Polizeisprecher. Der Hintergrund war bis zum späten Nachmittag völlig unklar: "Möglich ist alles." Am Donnerstag (22.01.) soll der Unterricht wieder aufgenommen werden. Die Polizei kündigte jedoch Einlasskontrollen an. Betroffen sind das Schulzentrum Glinde mit dem Gymnasium Glinde und der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule sowie die Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule Barsbüttel, teilte das Bildungsministerium in Kiel mit. In Glinde fiel für knapp 1.300 Schüler der Unterricht aus, in Barsbüttel für 700.

Wie ernst ist die Drohung?

"Wir nehmen das Schreiben ernst. Der Schutz der Schüler und Lehrer ist das erste Gebot", sagte Innenminister Stefan Studt (SPD). Das an die Schulen gerichtete Schreiben sei am späten Dienstagnachmittag aufgetaucht. Die polizeilichen Ermittlungen liefen. Aufgrund einer veränderten Einschätzung der Gefährdungslage soll der Unterricht am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Das Drohschreiben sei kein langer Text gewesen, sondern nur eine kurze E-Mail an das Gymnasium in Glinde, die als Kopie auch an die Gemeinschaftsschule in Barsbüttel adressiert gewesen sei, sagte Polizeisprecher Andreas Dirscherl. Der Unterricht an der Gemeinschaftsschule in Glinde sei abgesagt worden, weil sie
unmittelbar neben dem Gymnasium liege. Die Ermittler versuchten nun herauszubekommen, wer die E-Mail verschickt hat und ob die Drohung ernst zu nehmen ist.

Ermittlungen dauern an

Rund 30 Beamte kümmerten sich um den Fall. Die Polizei bat Schüler, die über WhatsApp oder Facebook wichtige Hinweise zu der Amokdrohung bekommen sollten, sich zu melden. Am Mittwoch standen Polizisten vor den Schulen, zum Teil mit Maschinenpistole und Schutzschild. Die sachbearbeitende Kriminalpolizei in Reinbek führt die Ermittlungen weiter fort, Hinweise werden unter der Rufnummer 040-7277070 entgegen genommen. (dpa/apr)

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