Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Ungeliebte Geschenke

So tauschen Sie richtig um

Wir erklären Ihnen, was Sie beim Umtausch von Geschenken beachten müssen und welche Rechte Sie dabei haben.

Hamburg - Die Feiertage sind vorbei und wir haben alle gespeist, gefeiert und geschenkt was das Zeug hält. Doch sind Sie auch wirklich zufrieden mit ihrem Geschenk? Oder lag mal wieder hässliche Bettwäsche oder ein komisches Parfüm unter dem Baum?

Wer sich traut, nach dem Kassenzettel zu fragen, kann das ungeliebte Präsent meist umtauschen. Aber wann ist ein Umtausch überhaupt möglich?  Welche Rechte hat der Käufer? Wie sieht das bei Bestellungen aus dem Internet oder Katalog aus? Und wenn die Ware beschädigt ist oder nicht mehr in der Originalverpackung?

Wir erklären Ihnen, was Sie beim Umtausch beachten müssen und welche Alternativen Sie haben, wenn es doch nicht klappt.

Tipps und Tricks

Richtig umtauschen

  • Umtausch:

    Die meisten Händler nehmen gekaufte Ware ohne Begründung zurück. Er ist jedoch nicht verpflichtet, den Geldwert zurückzuzahlen. Oft ist nur ein Umtausch gegen einen Gutschein oder andere Neuware möglich. Einen generellen Rechtsanspruch auf die Rückgabe gibt es allerdings nicht.

  • Onlinehandel:

    Bei bestellten Artikeln aus dem Internet gilt: Bis zwei Wochen nach dem Kauf kann bestellte Ware ohne Angaben von Gründen zurück geschickt werden. War der Warenwert höher als 40 Euro, muss der Verkäufer das Porto für die Rücksendung übernehmen.

  • Versandhandel:

    Wenn Sie etwas im Katalog oder über das Telefon bestellen, verhält es sich wie beim Onlinehandel. Sie haben ein grundsätzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen.

  • Privatkauf:

    Wenn Sie zum Beispiel bei Ebay von einem privaten Verkäufer bestellen, muss dieser kein Rückgabe- oder Widerrufsrecht einräumen und kann mit einem Hinweis die gesetzliche Gewährleistung ausschließen.

  • Fehlerhafte Geschenke:

    Mangelhafte oder beschädigte Geschenke können innerhalb von zwei Jahren ab dem Kauf mit Vorlage des Kassenbons reklamiert werden. Trödeln Sie aber nicht, wenn Sie Mängel feststellen und machen Sie ihre Ansprüche möglichst schnell geltend.

  • Gutscheine:

    Gutscheine haben oft eine Gültigkeitsdauer. Eine Mindestfrist ist gesetzlich aber nicht geregelt. Ein Gutschein verfällt nach der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren.
    Ist der Gutschein doch abgelaufen, kann der Kunde die Auszahlung eines bestimmten Geldbetrages verlangen. Der Verkäufer darf eine Auszahlung nicht gänzlich verweigern.
    Das der Händler den Geldbetrag auf dem Gutschein auszahlt, ist unüblich. Wenn Sie allerdings einen Kassenbon über den Kauf besitzen, können Sie auf die Kulanz des Verkäufers hoffen.

  • Verkaufen:

    Sie trauen sich nicht, nach dem Kassenbon zu fragen oder der Händler will das Geschenk nicht zurücknehmen? Auf Plattformen wie Ebay oder Quoka werden Sie es bestimmt los. Oder versuchen Sie es auf die altmodische Art und inserieren in der Zeitung.

  • Tauschen:

    Direkt unter dem Baum oder mit Freunden und Bekannten. Tauschen Sie ihre Geschenke doch einfach. Viele Clubs und Cafés veranstalten nach der Weihnachtszeit sogar richtige Tauschabende. Wer lieber keinen Fuß vor die Tür setzen will, findet im Internet Hilfe. Bei der kostenlosen Tauschbörse Swapy können Sie Filme, Musik, Bücher und vieles mehr tauschen.