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Radio Hamburg

Gut zu wissen

Das ändert sich 2013 für Sie

Hamburg , 01.01.2013

Falschparken wird teurer, die Praxisgebühr fällt weg und das Betreuungsgeld kommt. Lesen Sie hier, was 2013 an Neuerungen auf Sie zukommt. 

Auch das Jahr 2013 bringt einige Neuerungen mit sich. Neben steigenden Kosten wie z.B. für Energie gibt es hier und da auch finanzielle Entlastungen. So entfällt die Praxisgebühr und Minijobber dürfen im neuen Jahr 450 Euro anstatt wie bisher 400 Euro steuerfrei verdienen.

2013 ist Wahljahr

Das Betreuungsgeld, das die Bundesregierung ab August 2013 einführen will, gilt als umstritten. Eltern, die sich dafür entscheiden, ihre ein- bis dreijährigen Kinder zuhause zu betreuen, sollen zukünftig 150 Euro monatlich bekommen. Da in Deutschland 2013 eine Bundestagswahl ansteht, bleibt abzuwarten, ob die Einführung des Betreuungsgeldes im Fall eines Regierungswechsels lange vorhalten wird.

Alle Änderungen für Sie zusammengefasst

Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, haben wir die wichtigsten Änderungen 2013 für Sie zusammengefasst.

Die Änderungen 2013

Die Änderungen 2013

  • Praxisgebühr

    Ab dem 1.01.2013 entfällt die Praxisgebühr für gesetzlich Krankenversicherte. Der Gang zum Facharzt ist dann auch ohne Überweisung eines Hausarztes möglich. Experten rechnen für Januar 2013 mit einem Ansturm auf Arztpraxen.

    Alle Infos dazu finden Sie hier.

  • Betreuungsgeld

    Ab dem 1. August 2013 soll in Deutschland das Betreuungsgeld eingeführt werden. Ab dem 1. August 2013 haben Eltern, die ihre ein- bis dreijährigen Kinder zu Hause erziehen und nicht in eine Kindertagesstätte geben, einen Anspruch auf das Betreuungsgeld in Höhe von zunächst 100 Euro im Monat. Im kommenden Jahr steigt der Anspruch dann auf monatlich 150 Euro. Gegen das umstrittenen Betreuungsgeld will der Hamburger SPD-Senat jedoch Verfassungsklage einlegen. Es bleibt also noch abzuwarten, ob das Betreuungsgeld wirklich kommt.

    Alle Infos zum Betreuungsgeld 

  • HHV-Preiserhöhungen

    Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erhöht zum 1. Januar 2013 seine Preise um durchschnittlich 3,5 Prozent. Der Preis für ein Tagesticket für den Großbereich steigt um zehn Cent von 2,85 Euro auf 2,95 Euro. Auch die Kinderkarten werden teurer.

    Mehr Infos zur Preiserhöhung beim HVV

  • StadtRad-Gebühren

    Auch die Gebühren für das bei den Hamburgern sehr beliebte StadtRad steigen. Bisher gab es einen vergünstigten Tarif von der 31. bis zur 60. Minute. Dieser entfällt nun.

    Weitere Infos zum Stadtrad... 

  • Neue Tabak-Richtlinie

    Die EU-Kommission will nun auch in Europa die Tabak-Richtlinien verschärfen. Strengere Warnhinweise und vor allem Schockfotos von Krankheiten, die das Rauchen verursachen kann, sollen künftig bis zu 75% der Vorder- und Rückseiten der Zigarettenpackungen zieren. Die endgültige Entscheidung darüber steht aber noch aus.

    Mehr Infos zur neuen Tabak-Richtlinie

  • Strompreise steigen

    Die EEG-Umlage steigt 2013 um fast 50 Prozent, und dadurch wird der Strom in Deutschland für Privathaushalte und Gewerbebetriebe deutlich teurer. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Ökosteuer-Umlage zur Förderung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie steigt von 3,6 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde.

    Mehr Infos zur Strompreis-Erhöhung

  • Versicherungen

    Die Entscheidung über die Unisex-Tarife, die die Versicherungen nach EU-Richtlinie bis zum 21.12.2012 festlegen mussten, wurde vom Bundesrat auf Januar 2013 vertagt. Laut dem Bund der Versicherten hat Deutschland es damit versäumt, dafür zu sorgen, dass ab dem 21.12.2012 Männer und Frauen bei Versicherungen stets die gleiche Versicherungsprämie zahlen müssen. Eine verbindliche Regelung für 2013 steht also noch aus. Vermutlich werden die meisten Versicherungen aber nur noch die neuen Unisex-Tarife anbieten.

  • Mehr Verdienst beim Minijob

    Die Verdienstgrenzen für geringfügig Beschäftigte werden zum 1. Januar 2013 erhöht. Die Entgeltgrenze für Minijobber steigt dann von 400 Euro auf 450 Euro. Und Minijobber können auch ihre soziale Absicherung verbessern. Sie erwerben einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrenten und Reha-Leistungen. Um von der Rentenversicherung befreit zu werden, müssen Minijobber nun einen Antrag stellen.

  • Zuschussrente

    Ab dem Jahr 2013 kann die Rente für Arbeitnehmer, die viele Jahre zu Niedriglöhnen gearbeitet haben, auf bis maximal 850 Euro aufgestockt werden. Dazu muss lediglich ein Antrag auf Zuschussrente gestellt werden. Die Zuschussrente wird aus Steuergeldern finanziert und soll Altersarmut verhindern.

  • Falschparken wird teurer

    Autofahrer sollen für Falschparken künftig bis zu doppelt so viel bezahlen wie bisher. Bislang kostete eine halbe Stunde Parkzeit-Überziehung fünf Euro, während eine halbe Stunde Parken zwei Euro kostete. Nun soll die Überziehungs-Gebühr auf zehn Euro angehoben werden, um den Abschreckungs-Faktor zu erhöhen.

    Alle Infos zum Falschparken 2013

  • GEZ Gebühren

    Ab 2013 gilt der neue Rundfunkbeitrag und löst damit die Rundfunkgebühr ab. Wer wie viele Geräte zu welchem Zweck bereithält, spielt zukünftig keine Rolle mehr. Ab 2013 gilt: eine Wohnung, ein Beitrag – unabhängig davon, wie viele Personen dort leben und wie viele Rundfunkgeräte vorhanden sind. Der Rundfunkbeitrag liegt bei monatlich 17,98 Euro.

  • Hartz IV

    Der Regelbedarf für alleinstehende Hartz-IV-Empfänger erhöht sich auf monatlich 382 Euro. Erstmals seit der Hartz-IV-Reform von 2010 steigen auch die Sätze für ältere Kinder von Langzeitarbeitslosen. Für Kinder bis sechs Jahre steigt der Satz auf 224 Euro, für Kinder bis 14 Jahre auf 255 Euro und für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren auf 289 Euro.

  • Portoerhöhung

    Das Briefeverschicken wird 2013 auch teurer. Die Deutsche Post erhöht das Porto für den Standardbrief von von 55 auf 58 Cent. Außerdem verteuert sich der Maxibrief von 2,20 auf 2,40 Euro und es gibt Preiserhöhungen bei internationalen Briefsendungen.

  • Fernbuslinien

    Die Klausel zum Schutz der Bahn fällt im kommenden Jahr weg. Zukünftig sind überall in Deutschland Fernbuslinien möglich, die untereinander und auch mit dem Eisenbahnfernverkehr konkurrieren dürfen. Die Fernbuslinien sind besonders für Schnäppchenjäger interessant, dauern jedoch auch länger als eine Zugfahrt.

(mag)