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Radio Hamburg

Spritpreise auf Höchststand

So sparen Sie beim Fahren

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Experten rechnen zur Sommerferien-Saison mit Benzinpreisen von bis zu 1,80 Euro pro Liter Super Bleifrei.

So teuer wie heute war der Sprit an den Tankstellen noch nie. Lesen Sie hier, wieso das so ist und was Sie dagegen tun können.

Hamburg, 20.02.2012

Wer in den letzten Tagen mit seinem Wagen an die Tankstelle gefahren ist, wird seinen Augen nicht richtig getraut haben: Bis zu 1,58 Euro für einen Liter Diesel zahlen Sie an manchen Zapfsäulen. So viel kostet Sie normalerweise der Liter Super Bleifrei. Bei vielen Autofahrern stößt das auf Unverständnis. Wie kommen solche Preise zu Stande und wie rechtfertigen die Öl- und Energiekonzerne diese Preisentwicklung? Mehrere Gründe sind für den Preisanstieg ausschlaggebend.

Ölpreise auf Höchststand

Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn weiter zugelegt und sind auf den höchsten Stand seit neun Monaten geklettert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Montagmorgen 120,99 US-Dollar. Das waren 1,41 Dollar mehr als am Freitag. Ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit Auslieferung im März verteuerte sich um 1,69 Dollar auf 104,93 Dollar. Damit notieren die Ölpreise so hoch wie zuletzt im Mai 2011.

Ölembargo der EU

Für Preisauftrieb sorgte am Ölmarkt vor allem die Ankündigung des Irans, die Belieferung Frankreichs und Großbritanniens mit Rohöl einzustellen. Anlass ist das Ölembargo der EU, das seine volle Wirksamkeit erst im Sommer entfalten wird. Hintergrund des Disputs ist das iranische Atomprogramm. Der Westen wirft dem Iran vor, unter dem Deckmantel der zivilen Kernenergie ein Atomwaffenprogramm zu betreiben.

Obwohl die iranischen Öl-Lieferungen an Frankreich nur etwa 3 % des gesamten Ölumsatzes des Landes ausmachen, für Großbritannien ist es ein noch geringerer Prozentsatz, sorgt das iranische Embargo an den Börsen bereits jetzt für starke Spekulationen und Preistreibereien.

Wir das Benzin jetzt immer teurer?

Betrachtet man die Benzinpreisentwicklung der letzte Jahre, so stellt man fest, was eigentlich schon jeder weiß: Die Preise steigen kontinuierlich an. Kleine Schwankungen und Abweichungen sind zum Beispiel zur Finanzkrise im Jahr 2009 zu beobachten. Die Tendenz ist trotzdem steigend, 2011 war Sprit so teuer wie nie. Zur Feriensaison im Sommer 2012 sind Preise von 1,80 Euro pro Liter Super Bleifrei nicht sehr unwahrscheinlich.

So sparen Sie beim Tanken

Vergleichen lohnt sich. Unter clever-tanken.de können Sie Ihre Postleitzahl eingeben und finden die Tankstelle in Ihrer Nähe, die in der momentanen Sprit-Situation den günstigsten Preis für Super, Diesel oder einen anderen Kraftstoff anbietet.

Mit den zehn Spritspar-Tipps des ADAC sparen Sie beim Fahren:
 

Die ADAC-Tipps

So sparen Sie Sprit

  • Tipp 1: Früh Hochschalten

    Bei einer Drehzahl von ca. 2000 U/min sollten Sie die einzelnen Gänge bereits hoch schalten. Zurückschalten ist nicht nötig, solange der Motor noch Gas annimmt ohne zu ruckeln. Nach jedem Schaltvorgang ist wieder ein Tritt aufs Gaspedal notwendig und das kostet jedes Mal Sprit.

  • Tipp 2: Auf den Reifendruck achten

    Der richtige Reifendruck ist enorm wichtig und wird oft unterschätzt. Zu hoher oder zu niedriger Reifendruck wirkt sich negativ auf den Verschleiß der Reifen und den Verbrauch Ihres Autos aus. Eine Druckschwankung von 0,2 bar kann für einen Mehrverbrauch von ca. 1 % führen.

  • Tipp 3: Auch der Leerlauf verbraucht Sprit

    Dauert die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden, zum Beispiel im Stau oder an der roten Ampel, schalten Sie den Motor aus. Wer an Bahnübergängen wartet, weil die Schranke unten ist, muss den Motor sogar abstellen. So steht es in der Straßenverkehrsordnung. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 10 Euro rechnen.

  • Tipp 4: Unnötiges Gewicht vermeiden

    Wer kistenweise Bier oder andere schwere Gegenstände im Kofferraum herumkutschiert, muss das Mehrgewicht auch bezahlen. Pro 100 kg Gewicht ergeben sich ca. 0,3 l mehr Spritverbrauch auf 100 km. Auch Dachboxen und Fahrradträger können den Spritverbrauch massiv beeinflussen.

  • Tipp 5: Kurze Strecken lieber vermeiden

    Gehen Sie kurze Strecken lieber zu Fuß, fahren Sie mit dem Fahrrad oder nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel. Auf den ersten 1 – 2 Kilometern nach dem Kaltstart hat fast jedes Auto einen immens höheren Spritverbrauch, der bis zu 30 Liter betragen kann. Außerdem sind kurze Fahrten, besonders in der kalten Jahreszeit, kein Segen für die Autobatterie.

  • Tipp 6: Elektronische Verbraucher abschalten

    Beheizbare Heckscheibe, Lüftung oder das Autoradio haben eins gemeinsam: Sie funktionieren nur mit Strom. Und der muss auch im Auto mit Energie erzeugt werden, also aus dem Kraftstoff, mit dem das Fahrzeug fährt.  100 Watt elektrische Leistung erfordern je nach Motordrehzahl und Lichtmaschinen-Auslegung ca. 0,1 l auf 100 Kilometern.

  • Tipp 7: Motor nicht warmlaufen lassen

    Warmlaufen lassen des Motors schadet der Umwelt und ist verboten. Bei Nichtbeachtung sind darüber hinaus 10 Euro Verwarnungsgeld fällig.

    Ein aktueller ADAC-Test zeigt, dass auch das Fahrzeug gar nicht warm wird. Nach vier Minuten Warmlaufen, bei einer Außentemperatur von -10 °C, hat das Motoröl erst eine Temperatur von -7 °C erreicht und auch aus den Luftaustrittsdüsen kommt nur ein laues Lüftchen mit ca. 13 °C. Dafür wurden jedoch bereits circa 0,15 l Benzin verbrannt.

  • Tipp 8: Spritspar-Wundermittel

    Im Internet werden Sie oft angepriesen und versprechen einen deutlich niedrigeren Spritverbrauch. Ein Test des ADAC beweist: Alles totaler Unsinn und reine Geld- und Zeitverschwendung. Viel Wichtiger dagegen sind regelmäßigen Ölwechsel (eventuell mit Leichtlauf-Öl), saubere Filterelemente, korrosions- und schmutzfreie Kabelstecker, funktionstüchtige Zündkabel und zündwillige Zündkerzen.

  • Tipp 9: Klimaanlage und Standheizung

    Frieren oder schwitzen ist auch während des Autofahrens eine unangenehme Angelegenheit. Die Standheizung oder die Klimaanlage schaffen Abhilfe. Nutzen Sie dieses aber auch mit Bedacht.

    ADAC-Messergebnisse zeigen:

    - Klimaanlage: Mehrverbrauch zwischen 0,1 l und 2,1 l pro 100 km, je nach Fahrzeugmodell, Klimaanlagentechnik und Einsatzbedingungen.

    - Standheizung: Mehrverbrauch ca. 0,2 bis 0,5 l pro Stunde

  • Tipp 10: Das ADAC Spritspartraining

    Gerade die Fahrgewohnheiten beinhalten ein überraschend hohes Sprit-Sparpotenzial. Vertiefen und optimieren lässt sich das unter Anleitung erfahrener Trainer im "ADAC Spritspar-Training" Alle Infos dazu finden Sie unter www.adac.de.