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Radio Hamburg

Stiftung Warentest

Flüssigwaschmittel getestet

RHH - Expired Image

Bei stärkeren Verschmutzungen versagen flüssige Waschmittel in der Regel.

Stiftung Warentest hat flüssige Vollwaschmittel getestet. Das Fazit: Mit Pulverwaschmittel können sie nicht mithalten.

Berlin - Flüssige Vollwaschmittel können nicht mithalten: Pulver waschen Weißes besser und entfernen sogar hartnäckigen Schmutz. Für die Februar-Ausgabe der Zeitschrift test ließ die Stiftung Warentest zwei Pulver gegen 19 flüssige Vollwaschmittel antreten. Die Flüssigen schafften bestenfalls ein „Befriedigend“. Vier schneiden sogar „mangelhaft“ ab, da sie Konservierungsmittel enthalten, die die Umwelt stark belasten.

Gegen Alltagsschmutz wie Staub und Schweiß kommen vor allem waschaktive Substanzen, Tenside genannt, zum Einsatz. Sie lösen den Schmutz aus den Fasern und verhindern, dass er sich auf anderen Textilien in der Waschmaschine absetzt.

Mit Pulvern klappt das am besten. Auch die Flüssigen von Aldi, dm, Edeka und Netto schaffen das. Doch bei anderen Flüssigen verteilt sich der Schmutz teilweise auf dem Gewebe, statt aufgelöst in den Abfluss zu fließen. Die Wäsche bekommt dann mit der Zeit einen Grauschleier, dem auch die nächste Wäsche nichts anhaben kann. Hier zeigt sich das Weißer Riese Kraft Gel am schwächsten von allen, dicht gefolgt von Spee Aktiv Gel.

Pulver für Weißes enthalten neben Tensiden auch Bleiche und optische Aufheller. Sie waschen besonders sauber und hellen auf. Vor allem bei Flecken von Obst, Gemüse und Rotwein macht sich das bemerkbar. Doch Farben können sich verändern. Für alles Bunte sind deshalb Colorwaschmittel ohne Bleiche ideal.