Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Hitzewelle über Deutschland

So heiß wird's in Hamburg

Hamburg, 19.06.2013

Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte und dazu gibt es jede Menge Sonne, denn die erste Hitzewelle erreicht Deutschland, aber auch Gewitter kommen.

Hitzealarm in Deutschland: Der Mittwoch (19.06.) soll mit tropischen Temperaturen der bisher heißeste Tag des Jahres werden. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Werten von bis zu 38 Grad im Schatten. Aber auch gewitter sind angesagt. Schon gegen Mittag soll es blitzen und donnern.

Hitzewelle in einigen Teilen Norddeutschlands

Von einer Hitzewelle wird meteorologisch gesprochen, wenn es drei Tage in Folge Höchstwerte über 30 Grad gibt und genau das ist in einigen Teilen Norddeutschlands der Fall, so unser Wetterexperte Frank Böttcher. Besonders im südlichen Niedersachsen werden am Mittwoch (19.06.2013) Temperaturen von über 30 Grad erwartet.

Höchstwerte um 30 Grad

In Hamburg, sowie im südlichen Schleswig-Holstein, werden Höchstwerte um 30 Grad zwar erst am Mittwoch und Donnerstag erwartet.

Mit der warmen Luft, die aus dem Süden zu uns kommt ziehen zwar zeitweise auch dichtere Wolkenfelder durch, die Sonne lässt sich trotzdem sehr lange blicken. Für Dienstag ist mit einer Sonnenscheindauer von sieben bis neun Stunden zu rechnen und am Mittwoch zeigt sich die Sonne erneut von ihrer besten Seite. Erst zum Nachmittag und Abend können sich Quellwolken bilden ", so Frank Böttcher.

Zusammengefasst kommt Hamburg bis Donnerstag auf 30 Sonnenstunden von 50 möglichen, also bleibt für jeden genug Zeit, um etwas Sonne zu tanken.

Regenschauer, Gewitter und Hagel

Die Hitze hält jedoch aller Voraussicht nach nur bis Freitag an und einzelne Hitzegewitter können nicht ausgeschlossen werden. Am Mittwoch und Donnerstag gelangt durch ein Randtief wieder warme Luft nach Deutschland, die auf kühlere Nordatlantikluft trifft, wodurch sich Quellwolken mit kräftigen Regenschauern und Gewittern bilden. Hagel– und Blitzschlag, sowie starke Fallwinde in Sturmstärke können die Folge sein.

Es bleibt weiterhin warm

Aber wirklich kalt wird es auch am Wochenende nicht, denn mit Höchstwerten von 22 bis 24 Grad ist zwar die Hitze vergangen, angenehm warm bleibt es trotzdem. „Bei diesem Temperaturniveau bleibt es voraussichtlich auch zunächst, denn erst gegen Ende Juni könnte sich eine ähnliche Wetterlage einstellen, die wieder sommerliche Temperaturen über 25 Grad erzeugt ", so Böttcher.

Das ist jedoch lediglich eine Tendenz und kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden.

Temperaturschwankungen sind normal

Unserem Wetterexperten zufolge sind diese Temperatur-Schwankungen zu dieser Jahreszeit völlig normal. Der Atlantik, sowie die Nord- und Ostsee sind im Vergleich zu den Landmassen noch recht kühl, sodass es zu großen Temperaturschwankungen kommen kann, wenn feucht-kühlere Meeresluft auf wärmere Landmassen trifft. Das wechselhafte Wetter entsteht durch Schauer- und Gewitterwolken, die ihre Feuchtigkeit von ihrer unmittelbaren Umgebung beziehen und dadurch nicht flächendeckend am Himmel vertreten sind. Dadurch kommt immer wieder die Sonne hervor, wenn Schauer über die Stadt hinweg ziehen.

Tipps gegen die Hitze

Die hochsommerlichen Tage verlocken dazu, sich möglichst lange in der Sonne aufzuhalten, aber viele können das Wetter nicht genießen, weil sie arbeiten müssen. Um gesundheitliche Probleme zu umgehen, sollten Sie ein paar Dinge beachten und wir haben Ihnen in einer Kurztextgalerie die wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie ein Arbeitstag möglichst angenehm überstanden werden kann.

Keine Chance auf „Hitzefrei“

Die Arbeitsstättenregeln sehen zwar vor, dass die Lufttemperatur in Arbeits- und Sozialräumen 26 Grad nicht überschreiten soll, das betrifft aber nur die Temperatureinflüsse durch Betriebsanlagen unter normalen Außentemperaturen. „Hitzefrei“ gibt es nicht, auch wenn die Temperaturen draußen über dieser Marke stehen. Durch das Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber jedoch verpflichtet, bei entsprechender Hitze Maßnahmen zu ergreifen, um Gefährdungen für die Gesundheit zu  vermeiden.

Gesundheitsgefährdung durch hohe Temperaturen

Tipps gegen die Hitze am Arbeitsplatz

  • Ausreichend trinken

    Immer wieder gepredigt und definitiv am wichtigsten ist es, genügend zu trinken. Kohlensäurearmes Wasser, Saftschorlen und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sind geeignete Getränke, um bei der Arbeit den Bedarf an Flüssigkeit und Mineralien zu decken, der durch vermehrtes Schwitzen entsteht.

    Wichtig dabei ist, dass die Getränke nicht zu kalt sind und empfohlen wird, lieber kontinuierlich kleine Mengen zu trinken, anstatt auf einmal sehr viel.

  • Leichte Mahlzeiten

    Die Mahlzeiten sollten leicht verdaulich sein, denn der Körper ist durch die Hitze schon genug angespannt. Vermeiden Sie deftiges Essen und setzen Sie auf Obst und Gemüse, wodurch zusätzliche Flüssigkeit aufgenommen wird. Leichte Salate und helles Fleisch sind ideal für die heißen Temperaturen.

  • Kühlendes Wasser

    Kühlen Sie ihre Handgelenke ab und zu mit Wasser und legen Sie sich ein feuchtes Tuch in den Nacken. Das verschafft zusätzliche Abkühlung.

  • Leichte Kleidung

    Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Kleidungsordnung zu lockern, setzen Sie auf luftige helle Kleidung. Die trägt dazu bei, die steigenden Temperaturen besser zu vertragen.

    Die Wärme befreit jedoch nicht davon, ordnungsgemäße Schutzkleidung zu tragen, die kann jedoch gegebenenfalls durch geeignete sommertaugliche Schutzkleidung ersetzt werden.

  • Ausreichend Lüften

    Die Arbeitsräume abzudunkeln ist in der Zeit von 12 Uhr bis 16 Uhr sinnvoll, die frühen Morgenstunden sollten jedoch dafür genutzt werden, um umfangreich zu lüften. Ein ausreichender Luftaustausch in regelmäßigen Abständen und mit weit geöffneten Fenstern verbessert das Raumklima und auf dauerhaft gekippte Fenster sollten Sie lieber verzichten.

  • Wärmequellen reduzieren

    Achten Sie darauf, dass Geräte die Wärme abgeben, aber nicht in Verwendung sind, ausgeschaltet werden.

  • Schatten aufsuchen und Kopfbedeckung tragen

    Befindet sich Ihr Arbeitsplatz im Freien, sollten Sie versuchen, sich so viel wie möglich im Schatten aufzuhalten und unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Wenn möglich, verlegen Sie schwere körperliche Arbeit in die frühen Morgenstunden oder in den Abend und nutzen Sie Kurzpausen von circa zehn Minuten zur Erholung.

  • Erkältungsgefahr durch Klimaanlagen

    Wer das Glück hat, die Sommerhitze in klimatisierten Räumen verbringen zu können, sollte trotzdem ein paar Dinge beachten. Nehmen Sie eine leichte Jacke mit, damit Sie durch die Kühlung nicht ins Frösteln geraten. Desweiteren sollte der Temperaturunterschied zwischen Drinnen und Draußen nicht zu groß sein, sonst droht Erkältungsgefahr. Empfohlen ist eine Differenz von ungefähr sechs Grad zur Außentemperatur.

(eli)