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Radio Hamburg

Weihnachtsmärkte

Vorsicht vor Taschendieben

Hamburg, 30.11.2013
Taschendieb

Weihnachtsmärkte sind ein ideales "Arbeitsumfeld" für Taschendiebe.

Viele Hamburger und Touristen schlendern gern über einen der zahlreichen Weihnachtsmärkte - doch aufgepasst: Auch Taschendiebe sind dort unterwegs.

Seit Montag (25.11.) haben sämtliche Weihnachtsmärkte in der schönsten Stadt der Welt geöffnet.

Gedränge: Zeit für Taschendiebe

Es duftet verlockend nach Schmalzkuchen und gebrannten Mandeln, Hütten und Stände mit weihnachtlicher Beleuchtung sorgen für Weihnachtsstimmung. Doch Weihnachtsmärkte locken nicht nur Besucher an, sondern auch Taschendiebe. Sie nutzen das Gedränge inmitten des Budenzaubers, um reichlich Beute zu machen. Innerhalb weniger Sekunden sind dann Portemonnaie, Kreditkarten oder Autoschlüssel verschwunden.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2012 in Deutschland insgesamt 117.277 Taschendiebe angezeigt worden. So entstand ein Schaden von 32,3 Millionen Euro.

Taschendiebe arbeiten in Gruppen

Taschendiebe arbeiten meistens in Gruppen. Einer lenkt das Opfer ab, ein Zweiter stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann in der Menge verschwindet. In großen Menschenansammlungen, wie z.B. auf dem Weihnachtsmarkt, haben Taschendiebe es besonders einfach. Manchmal lassen sie sich schon am typisch suchenden Blick erkennen. Sie vermeiden direkten Augenkontakt und halten Ausschau nach Beute. Häufig rempeln sie denjenigen, den sie ausrauben wollen, an; verwickeln ihn in ein Gespräch, bieten übertriebene Hilfsbereitschaft an oder bekleckern "aus Versehen" die Kleidung ihres ausgeguckten Opfers.

Häufig sind die Diebe professinelle, international agierende Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind. Die meisten Fälle bleiben ungeklärt, weil die Opfer die Tat häufig nicht gleich bemerken.

"Allzu sorgloser Umgang mit Geldbörsen"

"Oftmals schafft gerade der allzu sorglose Umgang mit Geldbörsen, Brieftaschen und Handtaschen eine günstige Gelegenheit für die Täter", sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. "Doch wer aufmerksam ist und die Tipps der Polizei beherzigt, erschwert den Kriminellen ihre Machenschaften und erspart sich selbst viel Ärger."

Tipps der Polizei

So schützen Sie sich vor Taschendieben

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.

  • Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleider möglichst dicht am Körper.

  • Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper.

  • Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen.

  • Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt.

  • Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.

(Polizei Beratung/mgä)

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