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Radio Hamburg

Entscheide-dich-endlich-Tag

Schwere Entscheidungen: Bauch oder Kopf?

Hamburg, 31.12.2015
Entscheidung

Die eine oder die andere Richtung?

Jeder von uns kennt es und musste es schon tun: Schwere Entscheidungen treffen. Doch ist es besser auf Gefühle zu hören oder auf den Verstand?

Wir kennen es alle – die Qual der Wahl. Ausbildung oder Studium, die Partnerwahl oder auch nur der Kauf einer Hose können uns vor problematische Entscheidungen stellen. Bleiben wir vorerst bei der Hose. Geht man in ein Geschäft und es gibt nur einen Hosen-Typ, der einigermaßen passt, wird man sie wahrscheinlich kaufen. Allerdings steht man heute vor einer kniffligen Entscheidung, denn es gibt sehr viel Auswahl: Bootcut, Slim Fit, Straight Leg oder Loose Fit? Auch hier wird man wahrscheinlich Hosen finden, die gut passen, aber keine ist perfekt. Man wird mit der Entscheidung also im Nachhinein nicht unbedingt zufriedener sein.

Langes Grübeln ist keine Lösung

Das heißt, mehr Möglichkeiten bedeuten nicht, dass man die bessere Wahl trifft. Denn mit der Anzahl der Optionen steigen auch die Ansprüche. Allerdings ist ewiges Grübeln auch keine Lösung. Denn wer immer versucht, sich jede Option offenzuhalten, scheut die Verantwortung für das eigene Leben. Es gilt: Keine Entscheidung ist so schlecht wie keine Entscheidung. Auch Reue sollte man vermeiden. Zum Zeitpunkt der Entscheidung gab es gute Gründe dafür. Fehler bringen uns weiter, als abzuwarten, denn auch aus schlechten Erfahrungen lernt man.

Hier ein paar Entscheidungshilfen:

Entscheidungshilfen

Tools zum Wählen

  • Der Klassiker: Die Pro- und Contra-Liste

    Nehmt einen Zettel und schreibt auf die eine Seite alle Dinge, die dafür sprechen und auf die andere Seite alle Dinge, die dagegen sprechen. Fangt mit den wichtigsten Punkten an und wägt am Ende ab. Zeigt danach einer Person die Liste, die nicht direkt von der Entscheidung betroffen ist. Neutrale Personen sind oft objektiver. Fällt es Euch danach immer noch schwer, schlaft eine Nacht drüber. Denn auch im Schlaf sucht das Unterbewusstsein nach Lösungen.

  • Die Entscheidungs-Mindmap

    Schreibt in die Mitte Eure Entscheidungsfrage und kreist sie ein. Davon führen Hauptäste mit verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten ab. Von diesen Hauptästen führen jeweils zwei Nebenäste ab. Einer für positive und einer für negative Folgen. Darunter werden jeweils die Punkte aufgelistet. So entsteht ein Bild von mehreren Möglichkeiten, das Ihr nun auswerten könnt.

  • Die Münzwurf-Methode

    Bei nicht allzu wichtigen Entscheidungen, bei denen Ihr zwei Möglichkeiten habt, könnt Ihr auch einfach eine Münze werfen. Der Zufall entscheidet und Euch selbst trifft im Prinzip keine Schuld. Oft ist es danach auch so, dass Ihr Euch doch für die andere Möglichkeit entscheidet, weil Eure Entscheidung im Unterbewusstsein eigentlich schon feststand.  

  • Auf wen hören – Bauch oder Kopf?

    Viele spontane Entscheidungen, die wir aus dem Bauch heraus treffen, sind erstaunlicherweise oft besser. Die Psychologin Sian Leah Beilock von der Universität Chicago fand zum Beispiel heraus, dass Profi-Golfspieler besser spielen, wenn sie keine Zeit haben, um über ihren Schlag nachzudenken. Auch der New Yorker Journalist Malcolm Gladwell schrieb in seinem Bestseller "Blink" schon über die Macht der Intuition. Also hört auch ab und zu mal auf Euren Bauch, ohne alles rational zu hinterfragen.

  • Ausschlafen hilft!

    Ausgeschlafene wählen nicht nur klüger, sondern auch moralischer, wenn man einer Studie des Centre for Health Economics and Administration Research in Frankfreich glaubt. Unter Schlafmangel treffen wir langsamer und schlechter Entscheidungen. 

  • Der Entscheidungsbaum

    Diese Alternative ist nützlich, wenn man mehrere Möglichkeiten hat. Hier werden hintereinander mehrere Fragen gestellt, die mit Ja oder Nein zu beantworten sind (z. B. "Kann ich das?", "Passt es zu mir?", "Macht es mich glücklich?", "Will ich das?", …). Beim ersten Nein ist die Möglichkeit abgelehnt.

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