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Radio Hamburg

Veränderungen ab 2016!

Neuregelungen im nächsten Jahr

Hamburg, 27.12.2015
Kalenderblatt 2016, Kalender

Ab 2016 gibt es wieder Änderungen bei Kindergeld und Rente.

Auch im kommenden Jahr ändern sich wieder viele Richtlinien und Gesetze. Welche wichtig sind und was Ihr wissen solltet, erfahrt Ihr hier!

Wie in jedem Jahr, bringt auch das Jahr 2016 wieder einige Neuerungen mit sich. Von Änderungen im Datenschutz, über neue Kindergeldregelungen bis hin zu günstigerem Telefonieren im europäischen Ausland. Hier sind die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.

Neue Regelungen im Datenschutz

Nach jahrelangen Debatten gibt es nun neue, einheitliche Datenschutzrichtlinien in der EU. Vor allem im Internet bekommt man als Nutzer mehr Kontrolle über die eigenen Daten. So müssen Google, Facebook oder Amazon in Zukunft die Zustimmung der Nutzer ausdrücklich einholen, wenn sie deren Daten verwenden möchten.

Außerdem wurde das Mindestalter für die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram neu festgelegt. Die EU-Mitgliedsstaaten können selbst festlegen, welches Mindestalter in ihrem Land gilt. Allerdings müssen sie eine Spanne zwischen 13 und 16 Jahren einhalten.

Sollten Unternehmen gegen die neuen Richtlinien verstoßen, drohen ihnen hohe Strafen. Von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes ist die Rede.

Die Richtlinien treten im Mai 2016 in Kraft.

Kindergeld

Neben einer kleinen Erhöhung des Kindergeldes ist vor Allem die Einführung des "IdNr-Kontrollverfahren Kindergeld" wichtig. Hierbei müsst Ihr als Antragssteller bei einem Neuantrag ab 2016 zwingend Eure steuerliche Identifikationsnummer mit angeben. Außerdem muss die Identifikationsnummer des Kindes mit angegeben werden. Dadurch soll verhindert werden, dass es zu Doppelzahlungen kommt, da die steuerliche Identifikationsnummer individuell und einmalig für jeden Bürger vergeben wird.

Wenn Ihr schon vor dem Jahreswechsel Kindergeld erhalten habt, solltet Ihr der Familienkasse die Identifikationsnummer beim nächsten Kontakt schriftlich mitteilen. Sollte die "IdNr" bis Ende 2016 nicht bei der Familienkasse eingegangen sein, droht die Streichung des Kindergeldes, sowie eine Rückzahlung für das gesamte Jahr 2016.

Solltet Ihr Fragen zum Kindergeld haben, könnt Ihr die Service-Hotline der Familienkassen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/4 555 30 nutzen.

Krankenversicherungsbeiträge steigen

Bei vielen Krankenkassen fallen 2016 höhere Beiträge an, weil der sogenannte Zusatzbeitrag steigt. Im Schnitt erhöht sich der Beitrag um 1,1 Prozent. Es sind aber nicht alle Krankenkassen betroffen. Die Höhe des Aufschlags können die Kassen selbst festlegen. In vielen Aufsichtsgremien wird im Laufe des Dezembers darüber entschieden.

Kontonummer und Bankleitzahl haben ausgedient

Ab Februar 2016 gilt nur noch die IBAN. Wozu Unternehmen und Vereine schon länger verpflichtet waren, gilt jetzt auch für Privatpersonen. Die Kontonummer und Bankleitzahl bleiben aber als Teil der IBAN indirekt erhalten. Zu finden ist die IBAN auf Euren Kontoauszügen, im Online-Banking oder auf eurer girocard.

Günstiger telefonieren

Ab dem 30. April 2016 treten EU-Vorschriften in Kraft, die das Telefonieren und Surfen im europäischen Ausland günstiger machen. Durch die Vorschriften werden Roaming-Gebühren begrenzt. Anbieter dürfen dann zusätzlich zum normalen Tarif höchstens fünf Cent pro Minute bei Telefonaten, sowie zwei Cent pro SMS fordern. Der Roaming-Aufschlag beim Surfen darf höchstens 5 Cent pro Megabyte betragen.

Rente steigt

2016 kommt auf die Rentner die größte Rentenerhöhung seit langem zu. Die Steigerung könnte bei vier bis fünf Prozent liegen. Grund dafür ist ein statistischer Sondereffekt und die gute Wirtschaftslage. Wie stark sich die Rente tatsächlich erhöht, steht aber erst im Frühjahr fest.

Mehr Bafög für Studierende

Ab Herbst 2016 gibt es mehr Bafög. Der Satz beim Grundbedarf steigt von 373 auf 399 Euro pro Monat, für außerhalb wohnende Studenten gilt dann ein Satz von 649 Euro, statt 597 wie bisher.

Änderungen für Autofahrer

Elektroautos, die ab dem 1. Januar 2016 zugelassen werden, sind nur noch 5 Jahre von der Steuer befreit und nicht wie bisher 10 Jahre. Außerdem ändert sich die Farbe der HU-Plakette. Die gelbe Plakette wird 2016 ungültig. Dann dürfen nur noch Braun, Rosa und Grün unterwegs sein. Die Zahl oben auf der Plakette bezeichnet den Monat, an dem die Fahrzeugprüfung fällig ist. Wer überzieht, dem droht ein Bußgeld.

Leistungen für Asylsuchende steigen

Wie die Bundesregierung mitteilt, erhält ein Asylsuchender ab dem 1. Januar 2016 364 Euro im Monat. Bislang lag der Satz bei 359 Euro.

Hartz IV

Die Hartz IV-Sätze werden ab dem 1. Januar um 3-5 Euro angehoben.

Grundfreibetrag angehoben

Der Grundfreibetrag wird um 180 Euro auf 8652 Euro angehoben. Erst ab einem höheren Einkommen pro Jahr werden Steuern fällig. Eingetragene Partnerschaften und Ehepaare dürfen das Doppelte, also 17.304 Euro verdienen.

Strom wird teurer, Gas billiger

Laut großer Vergleichsportale werden viele Stromanbieter ab Januar ihre Preise erhöhen. Bei 5000 Kilowattstunden sollen pro Jahr 43 Euro mehr fällig werden. Gas hingegen wird günstiger: Im Schnitt senken die Versorger ihre Preise um 4,5 Prozent.

Wohngeld steigt

Insgesamt können 870.000 Haushalte Wohngeld erhalten. 320.000 davon haben erstmals oder wieder Anspruch. Die Wohngeldempfänger erhalten ohne Antrag ein höheres Wohngeld. Grund dafür sind der Anstieg der Kaltmieten und die Entwicklung der "warmen Nebenkosten", also Heizung und Wasser.

Brief-Porto steigt

Ab dem neuen Jahr erhöht die Deutsche Post das Brief-Porto von 62 auf 70 Cent. Auch Einschreiben und Maxi-Briefe werden teurer.

(mel)

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