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Radio Hamburg

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Alkohol in der Schwangerschaft

Drogen in der Schwangerschaft.

Immer mehr Schwangere trinken während der Schwangerschaft, so eine neue Studie.

Entschuldigt, dass ich gestern nicht geschrieben habe, aber meine Tochter war krank, da musste ich zu Hause bleiben und irgendwie hat es sich nicht ergeben, dass ich mich in Ruhe an den Laptop setzen konnte. Wie auch bei einem mauligen Kind ; )

Aber heute geht's weiter und das gleich mit einem Aufreger, der mich schon den ganzen Vormittag bewegt und eigentlich hatte ich nicht vor, darüber zu schreiben, weil ich dachte, dass ist ein ungeschriebenes Gesetz - das weiß ja jeder, aber anscheinend nicht. Es geht um Alkohol in der Schwangerschaft. Eine neue Studie der Drogenbeauftragten der Bundesregierung hat ergeben, dass immer mehr Frauen in der Schwangerschaft zum Glas Alkohol greifen. WAS? 

10.000 Babys kommen jährlich quasi im Vollrauch auf die Welt! Und weiter heißt es in der Studie: "Man vermutet, dass davon mehr als 2.000 Kinder das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS), einer schwerwiegenden geistigen und körperlichen Behinderung, aufweisen.

Wo leben diese Frauen eigentlich. Schon ein Glas Alkohol ist zuviel. Ich achte ja schon darauf, kein Tiramisu oder ein Stück Schwarzwälder-Kirschtorte zu essen, da da oftmals auch Alkohol drin ist und die Damen stoßen kräftig aufs Baby-Bäuchlein an? Geht's noch?

So wird das Kind geschädigt

Durch den Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann es zu komplexen Hirnschädigungen kommen. Das Frontalhirn ist davon besonders betroffen, das Einfluss auf die Impulssteuerung und die Lernfähigkeit des Gehirns und das Wichtigste: Die Schädigung durch Alkohol in der Schwangerschaft ist als solche unumkehrbar.

Nicht, dass ihr mich hier falsch versteht - ich verurteile jede Droge, die während der Schwangerschaft genommen wird. Man hat ja dann nicht mehr nur Verantwortung für sich selbst, sondern das Kind kann sich nicht wehren - muss das Gift aufnehmen, ob es will oder nicht. Genauso verhält es sich übrigens mit Zigaretten. Ganz ehrlich, ich kann es nicht mehr hören, wenn Frauen sagen: "Ich bin eine starke Raucherin und mein Arzt hat mir empfohlen, während der Schwangerschaft reduzierter weiterzurauchen, damit ich und das Kind keine Entzugserscheinungen bekommen. Das ist besser für das Kind." Auf die Gefahr hin, dass ich da was verpasst habe, habe ich meine Frauenärztin darauf angesprochen - die hat nur schallend gelacht und gefragt, ob ich die Frage wirklich ernst meine. So viel dazu...

Wie erwachsen und verantwortungsvoll und willenstark wollen Frauen sein, wenn sie es nicht einmal schaffen, für 9 Monate den Alkohol im Regal stehen zu lassen. Wenn das schon nicht klappt, wie gehen diese Frauen mit der Lebensveränderung um, wenn ein Baby erstmal da ist? 

Eure Meinung? Mailt mir an a.bajorat@radiohamburg.de oder schreibt auf Facebook

Anja aus der Online-Redaktion: Diese Studie macht mich sprachlos, deshalb der Kommentar in meinem Blog.

Posted by Radio Hamburg on Mittwoch, 9. September 2015
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