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Radio Hamburg

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Hilfe, Helikopter-Eltern!

Kind beschützen

Sein Kind zu beschützen ist super, aber bitte keine Helikopter-Eltern werden!

Es gibt die Angeber und die Allesbesserwisser und noch einige Elterntypen mehr, aber Ihr Bald-Eltern: Bitte, werdet nicht zu Helikopter-Eltern. Heute muss ich Euch von denen berichten und Euch warnen. 

Mir sind sie auf dem Spielplatz schon zu Dutzenden über den Weg gelaufen und ich kann dann immer nur mit offen stehendem Mund glotzen und mich wundern. Und ich weiß: in der Schule wird's noch viel schlimmer - in der Krippe und im Kindergarten sind sie übrigens schon.

Sie kontrollieren Ihr Kind bei allem, was es macht und das schon im Säuglingsalter. Sie überlassen nichts dem Zufall. Da steht schon vorher fest, welches Spielzeug pädagogisch wertvoll ist, welcher Babyschwimmkurs die Motorik am besten fördert und welche Medikamente man nie, niemals, auf keinen Fall und überhaupt...geben würde. Später wird es noch grausamer. Mit 4 Jahren (spätestens) gehen die Kleinen zum Englisch-Kurs, in die Musikschule und einmal Ballett in der Woche (wahlweise Klavierunterricht) das muss doch noch drin sein.

Und schon mit 2 (in dem Alter ist meine Tochter) sind sie auf den Spielplätzen omnipräsent. "Linus, nicht so hoch klettern", "Charlotte-Marie pass bitte auf die neuen Schuhe auf", "Theodor - das ist doch keine ordentliche Sandburg" etc.

Jeden Moment meint man, sie packen ein Feuerwehr-Sprungtuch aus, wenn das Kind aufs Klettergerüst will.

Bitte: durchatmen, dem Kind Freiheiten lassen und auch mal Fehler machen lassen. Und Freizeit, dösen, in die Luft starren und auf einer Blumenwiese liegen und in den Himmel blinzeln ist manchmal auch nicht zu verachten.

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