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Radio Hamburg

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Mutterschutz naht

Schwangere im Büro

Der Abschied vom Job muss gut vorbereitet sein.

Hallo Ihr

so, jetzt bleiben mir noch knapp drei Tage, dann geht's ab in den Mutterschutz. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass ich nächste Woche schon nicht mehr hier im Sender bin. Komisch, wie schnell die Zeit vergeht - gerade beim zweiten Kind. Aber ich habe noch einiges auf dem Zettel, bevor es ans Beine hochlegen (kleiner Scherz) geht. Vielleicht hilft Euch diese kleine Job-Checkliste ja auch, wenn es bei Euch so weit ist.

1. Unbedingt Euren Frauenarzt nach der Bescheinigung für die Krankenkasse und das Mutterschaftsgeld fragen. Die bekommt Ihr ca 1 Woche bevor Ihr in Mutterschutz geht. Nur damit kann die Krankenkasse ihren Teil des Mutterschaftsgeldes anweisen, den Ihr ja sechs Wochen vor der Geburt bekommt. Das Mutterschaftsgeld für die 8 Wochen nach der Geburt muss nochmal separat beantragt werden, wenn Ihr die Geburtsurkunde in den Händen haltet. Aber meine Versicherung kümmert sich da super selbst drum, schickt jetzt schon mal alle Formulare, damit man sich nicht nach der Geburt stressen muss. Am besten, Ihr ruft jetzt schon mal bei Eurer Krankenkasse ab und klärt das.

2. Nach dem Mutterschutz schließt sich ja bei den meisten (wie bei mir) die Elternzeit an. Die schriftliche Erklärung zur Elternzeit muss spätestens 13 Wochen vor dem Beginn dieses Elternzeitabschnitts beim Arbeitgeber vorliegen. Also am besten jetzt auch vorbereiten und abgeben.

3. Die Übergabe an Kollegen im Job schreiben, noch offene Fragen jetzt ansprechen.

4. Mit dem Chef schon mal klären, wann Ihr Euch ca. wieder zusammensetzt, um Deinen Wiedereintritt ins Berufsleben abzusprechen.

5. Falls Du viele Job-Mails bekommst, bitte die IT in Deinem Unternehmen oder denjenigen, der dafür zuständig ist, Dich aus Job-Mail-Verteilern rauszunehmen. So läuft Dein Postfach nicht über.

6. Richte Dir einen Abwesenheitsassistenten im Mail-Programm ein, damit jeder weiß, dass Du nicht da bist und an wen er sich wenden muss.

7. Hast Du mit Deinem Arbeitgeber geklärt, was ggf. mit offenen Urlaubstagen pasiert. Darfst Du sie an die Elternzeit hängen etc.?

8. Mal wieder den Arbeitsplatz aufräumen, falls Du in einem Büro arbeitest.

9. Klare Ansagen machen, ob Du während der Elternzeit erreichbar bist, ob Du an Schulungen, Workshops teilnehmen willst, um am Ball zu bleiben. (So was bleibt beim Chef eigentlich auch gut im Gedächtnis und es signalisiert, dass Du weiter Interesse an Deinem Job hast.)

10. Musst Du Jahreskarten etc. für öffentliche Verkehrsmittel kündigen?

11. Und natürlich: verabschiede Dich gebührend bei lieben Kollegen - Kuchen geht IMMER!

 

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