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Radio Hamburg

Großer Wassertest

Hahn oder Flasche: Welches ist besser?

Wasserglas, Wasserstrahl, eingießen, blaues Wasser

Ob Leitungs- oder Mineralwasser. Beide Das Wasser aus beiden Quellen ist gesundheitlich unbedenklich.

Das ewige Duell: Leitungswasser gegen Mineralwasser. Wir haben für Euch eine Studie der Stiftung Warentest ausgewertet. Das Ergebnis: überraschend!

Die Stiftung Warentest hat kürzlich den großen Wassercheck veröffentlicht. In der Studie der Stiftung ließ man Mineralwasser gegen Leitungswasser antreten, in verschiedenen Kategorien wie Gesundheit, Preis und Geschmack. Dabei sind die Tester zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.

Mythos Mineralstoffe

Leitungswasser sagt man nach, dass es zu wenige Mineralstoffe enthält und daher langfristig als Lebensmittel nicht geeignet sei, da es den Körper nicht ausreichend mit Mineralien versorgt. Dies konnte in der Studie jedoch widerlegt werden, da zum einen Mineralien auch in Mineralwasser nicht in wesentlich höheren Mengen vorkommen, zum anderen aber Mineralwasser auch keine essentielle Quelle für die genannten Stoffe ist.

Aus unterschiedlichen Schichten

Chemisch gesehen unterscheidet sich das Wasser aus der Leitung nicht von dem aus der Flasche. Der Ursprung ist jedoch ein anderer. Während Trinkwasser meist aus Oberflächengewässern wie Flüssen, Seen, Talsperren, Quellen oder Grundwasser kommt, stammt Mineralwasser für die Abfüllung aus tiefer gelegenen Schichten. Unter einer wasserundurchlässigen Erdschicht befindet sich in bis zu 800 Metern unter der Erde das Tiefenwasser. Aus diesem Reservoir wird Wasser durch einen Brunnenbetrieb zu Tage gefördert.

Gesundheitlich unbedenklich

Die gute Nachricht ist, dass Wasser aus beiden Quellen gesundheitlich unbedenklich ist. Das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat konnte von der Stiftung Warentest weder in Trinkwasser noch in Mineralwasser nachgewiesen werden. Auch Reste von Medikamenten, Uran, Chrom oder Nitrat wurden nicht gefunden und wenn, dann nur in äußert geringen Dosen.

Strenge Kontrolle

Trinkwasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Große Versorger müssen ihre Anlagen mehrmals täglich auf Keime prüfen lassen. Das ist notwendig, da das Produkt die Produktionsstätten in einer Güte verlassen muss, die selbst bei lebenslänglichem Konsum nicht krank macht. Für Mineralwasser hingegen gibt es kaum Vorschriften, lediglich, dass es "ursprünglich rein" sein muss. Einige Stoffe, wie zum Beispiel Eisen, dürfen entfernt werden.

Was ist Tafelwasser?

Wasser für die Industrie, das in Produkten weiterverarbeitet wird, ist meist Tafelwasser. Hierbei handelt es sich um Trinkwasser, das mit weiteren Zutaten angereichert ist. Im Unterschied zu Mineralwasser ist es somit aber nicht "ursprünglich rein", da es später vermischt wurde.

Preisliche Unterschiede

Leitungswasser ist viel günstiger als Wasser aus Flaschen. Inklusive der Kosten für die Entsorgung bezahlt man für einen Liter nur rund einen halben Cent. Mineralwasser hingegen schlägt mit mindestens 24 Cent pro Liter zu Buche. Bis zu 70 Cent für einen Liter Mineralwasser kann man im Supermarkt bezahlen.

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