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Radio Hamburg

"Verbraucherschutz-Pegel"

Online-Umfrage zeigt, was Verbraucher beschäftigt

Hamburg, 14.03.2016
Einkauf

Irreführende Kennzeichnungen von Lebensmitteln, unerwünschte Werbemails und so genannte Mogelpackungen ärgern die Hamburger im Alltag besonders.

Im Auftrag der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat die Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (vzhh) eine Online-Umfrage durchgeführt, um herauszufinden, was die Hamburgerinnen und Hamburger besonders ärgert. Gefragt wurde zum Beispiel, wo Verbraucher Schwierigkeiten sehen. Vor allem bei Themen wie Lebensmitteln, dem Gesundheitswesen, bei Finanzdienstleistungen oder der Energieversorgung. „Wir wollen die Probleme und Sorgen der Hamburgerinnen und Hamburger im Verbraucheralltag  möglichst gut kennen, damit wir unsere Politik noch besser daran orientieren können. Die Umfrage zeigt, dass wir in vielen Punkten auf dem richtigen Weg sind. Sie verdeutlicht aber auch, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt“, so Hamburgs Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

Lebensmittel ist wichtigstes Thema

94,6 Prozent der Befragten beschäftigt am meisten ein Thema rund um die Ernährung. Irreführende Kennzeichnungen von Lebensmitteln und sogenannten Mogelpackungen wurden besonders kritisiert. Acht von zehn Teilnehmern nannten außerdem Themen in Finanzdienstleistungen und in der Telekommunikation/Internet. Hier geht es den Verbrauchern um das Niedrigzinsniveau, überzogene Dispozinsen, unerwünschte Werbeanrufe und Werbemails.

Ab Dezember 2016 tritt eine europaweite Regelung für verpflichtende Nährwertkennzeichnung bei verpackten Lebensmitteln in Kraft, die Verbrauchern mehr Orientierung beim Einkauf geben soll. Außerdem gibt es die Möglichkeit, unter www.lebensmittelklarheit.de, Produkte zu melden, die in ihrer Aufmachung oder Kennzeichnung irreführend sind. Nachdem das geprüft wurde, stehen Interessierten diese Informationen und die Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen zur Verfügung.

Begrenzung von Werbeanrufen und Terminservicestelle für Patienten

Der Hamburger Senat setzt sich außerdem gemeinsam mit anderen Ländern dafür ein, dass Werbeanrufe begrenzt werden und vor allem Verbraucherinnen und Verbraucher vor einer Überrumplung am Telefon geschützt werden. Allerdings wurden vier Bundesratsinitiativen für weitergehende Regelungen in den vergangenen Jahren nicht von den jeweiligen Bundesregierungen übernommen.

Im Bereich Gesundheit und Patientenschutz beklagten die Befragten vor allem zu lange Warteizeiten beim Arzt. Hierfür wurde auf Bundesebene bereits bei den Kassenärtzlichen Vereinigungen einzurichtende Terminservicestellen beschlossen, die in dringenden Fällen den Patienten die Möglichkeit geben, durch Vermittlung innerhalb von höchstens vier Wochen einen Facharzttermin zu erhalten. Ansonsten wird eine ambulante Behandlung in einem Krankenhaus ermöglicht.

Insgesamt beteiligten sich 577 Verbraucherinnen und Verbraucher an der nicht repräsentativen Online-Umfrage. Die vollständige Auswertung steht in Kürze hier zur Verfügung. 

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