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Radio Hamburg

Hätte, hätte, Fahrradkette

So macht Ihr Euer Fahrrad herbst- und winterfest

Fahrrad Winter

Im Winter kann das Fahrradfahren schnell zur Rutschpartie werden.

Der Herbst ist da, der Winter steht vor der Tür, aber auf Euer Fahrrad möchtet Ihr trotzdem nicht verzichten? So macht Ihr Euer Fahrrad herbst- und winterfest.

Die ungemütliche Zeit des Jahres hat begonnen und es wird draußen wieder früh dunkel. Außerdem ist es feucht und matschig. Und in den Wintermonaten könnte auch wieder Schnee auf uns warten. Das heißt aber nicht, dass Ihr auf Euer Fahrrad verzichten müsst, wenn Ihr gern fahrt. Ganz im Gegenteil, Fahrradfahren ist gesund, auch im Winter.

Sehen und gesehen werden

Das Wichtigste ist wohl, dass man im Straßenverkehr für andere gut sichtbar ist. Das gilt im Besonderen für Fahrradfahrer. Das heißt, besonders ist auf das Licht am Fahrrad zu achten. Dazu kommt die richtige Kleidung. Um aufzufallen und gesehen zu werden, sollte man auf dunkle Jacken und Mützen verzichten.

Sicherheit für Euer Fahrrad

Damit aber nicht nur Ihr, sondern auch Euer Fahrrad sicher seid, gibt es bald ein Fahrradschloss der besonderen Art. „SkunkLock“ heißt es, Stinktier-Schloss also. Und der Name ist Programm. Der Unternehmer Daniel Idzkowski hat ein Fahrradschloss entwickelt, in dem sich ein Hohlraum befindet, der mit einem Gasgemisch gefüllt ist. Versucht jemand das Schloss zu knacken, strömt das stinkende Gas aus. Es führt zu Erbrechen und wirkt ähnlich wie Pfefferspray. Es kann ab Sommer 2017 auch legal in Deutschland gekauft werden und kostet 109 Dollar.

Mit diesen 8 Tipps ist Euer Fahrrad fit für Herbst und Winter

  • 1. Licht

    Das Wetter hat Einfluss auf die Sichtverhältnisse. Nebel, Regen und die frühe Dunkelheit erschweren die Sicht. Gesetzlich vorgeschrieben sind eine weiße Frontleuchte und eine rote Rückleuchte. Dazu kommen Reflektoren in den Speichen und Reflektoren an den Pedalen. Wenn Ihr das Licht einstellt, sollte es so fallen, dass der Lichtkegel 10 Meter vor Euch auf die Straße fällt. Ist es zu hoch eingestellt, blendet Ihr andere Verkehrsteilnehmer. Ob mit Dynamo betrieben oder mit Batterie/Akku bleibt jedem selbst überlassen. Allerdings müssen die Lampen so am Fahrrad fixiert sein, dass sie sich nicht von allein verstellen können. Der ADFC empfiehlt, die Beleuchtung vor jeder Fahrt zu überprüfen. 

  • 2. Bremse

    Besonders in den feuchten Jahreszeiten müssen die Bremsen top in Schuss sein. Besonders Felgenbremsen haben bei Nässe einen längeren Bremsweg. Daher sollten die Beläge geprüft und wenn nötig gewechselt werden. Bremsklötze sollten getauscht werden, wenn die Querrillen nicht mehr deutlich zu erkennen sind. Laut TÜV Rheinland sind hydraulische Bremsen am wenigsten durch Kälte beeinträchtig. 

  • 3. Kette pflegen

    Besonders die Kette ist bei Matsch, Nässe und Streusalz anfällig. Sie sollte regelmäßig gereinigt und geschmiert werden. Dazu nutzt Ihr am besten Kettenöl oder Kettenfließfett. Das gilt aber auch für alle anderen beweglichen Teile am Fahrrad. Aber Vorsicht: Wenn Öl auf die Reifen oder Felgen tropft, greifen die Bremsen nicht mehr richtig.

  • 4. Pedale rutschfest machen

    Wahrscheinlich ist schon jeder von Euch irgendwann mal von den Pedalen abgerutscht. Besonders bei Regen oder Schnee kommt das häufig vor. Es gibt Unternehmen, die besondere Pedalen herstellen. Diese bieten durch ihre raue Oberfläche besonderen Schutz. Außerdem gibt es Griptape, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren. 

  • 5. Reifen

    Die Reifen müssen auf jeden Fall über genügend Profil verfügen und sollten nicht porös sein oder Risse haben. Außerdem spielt der Luftdruck eine wichtige Rolle. Der AFDC rät dazu, die Reifen auf den Mindestdruck zu reduzieren. So vergrößert sich nämlich die Auflagefläche und so bietet der Reifen mehr Stabilität. Wenn man aber auf Nummer sicher gehen will, kann man auch Winterreifen aufziehen. Manche sind mit Partikeln aus Siliziumkarbid besetzt, so bekommt der Reifen eine besondere Rauheit. Andere Reifen mit Spikes ausgestattet, die besonders bei Glatteis guten Halt bieten.

  • 6. Tempo drosseln und aufmerksam Fahren

    Feuchtes Laub auf den Straßen ist im Herbst unvermeidbar. Das bedeutet, Ihr solltet das Tempo drosseln und nicht durch die Gegend rasen, ansonsten könntet Ihr schnell wegrutschen und stürzen. Auch abrupte Bremsungen sollten vermieden werden. Außerdem solltet Ihr immer mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen und aufmerksam fahren. Das gilt nicht nur für Herbst und Winter, sondern immer. 

  • 7. Sattelhöhe anpassen

    Im Herbst und Winter solltet Ihr den Sattel ruhig etwas tiefer stellen, um im Notfall schneller reagieren zu können. So könnt Ihr Euch schneller abfangen und Euch wieder ins Gleichgewicht bringen, wenn es mal brenzlig wird. 

  • 8. Passende Kleidung

    Nicht nur Eure Fahrräder, auch Ihr solltet Euch herbst- und winterfest machen. Eure Kleidung sollte hell sein und auffallen. Außerdem sollte sie vor Wind und Nässe schützen. Besondere Sicherheit bietet Kleidung mit Reflektoren. Bei Handschuhen solltet Ihr darauf achten, dass sie zwar warm und wasserabweisend sind, aber trotzdem noch genug Gefühl zum Schalten und Bremsen lassen. 

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Sie rasen auf dem Gehweg, sie blockieren die Straße und es scheint sie überhaupt nicht zu interessieren. Radfahre ...

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