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Radio Hamburg

Stiftung Warentest

Drei Nuss­schokoladen sind mangelhaft

Hamburg/Berlin, 21.11.2013
Stiftung Warentest Gebäude

Stiftung Warentest hat 26 Nussschokoladen getestet.

Nuss­schokolade ist bei den Deutschen sehr beliebt. Stiftung Warentest hat jetzt 26 Produkte getestet und auch gefährliche Inhalte gefunden.

Nuss­schokolade zählt zu den beliebtesten Schoko­laden­sorten der Deutschen, insbesondere wenn cremige Voll­milch­schokolade und knackige Haselnüsse aufeinander treffen. Jetzt hat die Stiftung Warentest 26 Nuss­schoko­laden geprüft und gefragt: Schme­cken edle Markenschoko­laden besser als die vom Discounter? Sind Mineralöle, Pestizide, Schimmelpilzgifte oder Keime ein Problem? Und stellen andere Nuss­sorten wie Mandeln und Erdnüsse ein Risiko für Allergiker dar?

Drei Schokoladen "mangelhaft"

Getestet wurden insgesamt 26 Nuss­schoko­laden mit Haselnüssen, darunter Milch-, Voll­milch und Edelvoll­milch­schoko­laden. Sechs der geprüften Produkte tragen das Biosiegel und 15 Nach­haltig­keits­siegel wie Fairtrade oder Utz certified. Die Preise für 100 Gramm Nuss­schokolade reichen dabei von 39 Cent bis 3 Euro. Neun Schoko­laden schnitten gut ab, drei wurden als mangelhaft bewertet – darunter eine Bio-Schokolade.

Die Note "mangelhaft" erhielten die drei Schokoladen Ritter Sport, Rapunzel und Kaufland. Ihre Kennzeichnung sei irreführend, sie täusche die Verbraucher. Die Schokoladen hätten laut Stiftung Warentest deshalb so nicht verkauft werden dürfen. Doch es gibt auch "gute" Produkte.

Nussanteil variiert stark

Von den 26 getesteten Schokoladen mit ganzen oder gehackten Nüssen haben neun mit "gut" abgeschnitten. Vier Edelmarken wurden sogar mit einem "sehr gut" beurteilt. Sie sind zwar eher teuer, dafür aber ein Genuss. Aber auch die Schokoladen einiger günstiger Anbieter sind mit "gut", zehn mit "befriedigend" und vier mit "ausreichend" bewertet worden.

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Für Nussschokolade ist der Nussanteil nicht vorgeschrieben und variiert deshalb stark. Während eine Sorte zu 31 Prozent aus ganzen Haselnüssen besteht, gibt es bei einer anderen nur neun Prozent Nussstückchen.

Was die Tester kritisieren, sind falsche Angaben auf den Etiketten: Wer 18 Gramm Haselnüsse verspricht, dürfe nicht nur 13 Gramm untermischen. Wird "natürliches Aroma" auf der Verpackung angegeben, dürfe kein chemisch hergestellter Aromastoff enthalten sein. Bei "Vanilleextrakt" sei synthetisches Vanillin tabu. Auch nicht in Ordnung sei es, wenn die deklarierten Zucker mengenmäßig nicht zum tatsächlichen Zuckergehalt passen würden.

Gefährliche Stoffe nachgewiesen

Des Weiteren hat die Stiftung Warentest in Nussschokolade gefährliche Mineralölrückstände gefunden, die im Verdacht stehen, Krebs auslösen zu können. Sie stammen vermutlich aus der Verpackung. Außerdem haben die Warentester in allen 26 Schokoladen die als weniger kritisch geltenden gesättigten Mineralölfraktionen gefunden. In drei Produkten sind auch noch die Pflanzgifte Aflatoxine gefunden worden – allerdings deutlich unter dem zulässigen Höchstwert. (apr)

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