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Radio Hamburg

Kalorienfallen im Büro

Wie dick macht Euer Arbeitsplatz?

Hamburg, 21.07.2015
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Der Büroalltag kann dick machen.

Für viele ist der größte Dickmacher nicht der abendliche Snack vorm Fernseher sondern der Arbeitsplatz. Die größten Fallen und Tricks sie zu umgehen.

Morgens mit Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Zum Frühstück gibt’s ein belegtes Brötchen mit Salami und Remoulade oder ein Schokocroissant vom Bäcker auf dem Weg zum Büro. Danach den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, Mails, Tabellen und Texte am PC schreiben. Der Gang zur Toilette oder zum Kaffeeautomaten fällt da schon in die Kategorie „Hochleistungssport“, schließlich werden nicht nur Finger und der Kopf bewegt.

Fast Food vom Imbiss

Und weil es einfach bequemer ist, als selber zu kochen, gibt es zum Mittag Fast Food vom Imbiss an der Ecke: Currywurst mit Pommes rot-weiß, Asia-Nudeln, Pizza oder heute doch Burger? Am Nachmittag wartet schon viel zu lange die Geburtstagstorte mit extra Sahne und Marzipanüberzug von der Kollegin. Schnell ein Stück sichern, bevor die anderen auf den süßen Leckerbissen aufmerksam werden.

Frustessen aus der Schublade

Wenn sich dann trotz geistiger Höchstleistungen immer mehr Ordner, Papiere und Briefe stapeln, unter denen der Schreibtisch zusammenzubrechen droht, ist die Antwort: Frustessen. Schublade auf und Schokolade, Gummibärchen und Kekse rausholen. Eine halbe Stunde später ist die gesamte Packung leer – Mist. Schlechtes Gewissen und immer noch Hunger.

Kommt Euch dieser Arbeitsalltag bekannt vor und scheint die Kiloanzeige auf der Waage n ur eine Richtung zu kennen? Hier gibt es ein paar Tipps, um die Fallen zu umgehen.

"Do It Yourself" lautet die Zauberformel

In der Vorbereitung liegt der Trick. Anstatt des normalen Brötchens einfach mal Pumpernickel oder Körnerbrot für Euer Frühstück schmieren. Frischkäse mit Tomate oder Gurke schmeckt darauf super lecker, hält lange satt und ist auch noch gesund.

Auch für Mittags sind selbstgekochtee Gericht besser, als jedes Fast Food Menü. Auch ein leckerer Salat ist gut für den Kalorienhaushalt. Nur aufgepasst: Häufig stecken die Dickmacher im Detail. Statt dem American-Dressing einfach Essig und Öl mit ein paar Gewürzen probieren.

Gesunde Snacks

Einfach Süßigkeiten aus dem Büro verbannen und stattdessen auf eine gesunde Knabbervariante umsteigen. Das ist viel gesünder und spart gleichzeitig auch Kalorien.

An den freien Tagen einkaufen gehen und für die Woche gesunde Snacks vorbereiten. Zum Beispiel Gurken-Sticks, Kohlrabi-Scheiben oder Cherrytomaten in Tupperdosen oder wiederverwendbare Zipp-Tüten verstauen und im Kühlschrank lagern. Je mehr Abwechslung desto besser. So wird es nie langweilig.

Natürlich geht das auch mit Obstvariationen. Besonders im Sommer gibt es da allerlei Auswahl auch aus der Region. Kirschen, Erdbeeren, Blaubeeren oder Melonen und Ananas helfen Euch bei einem Hängerchen über das Zuckertief. All das macht schneller satt, erfrischt und schmeckt genauso lecker!

Auf Entzug

In unseren Lebensmitteln ist schon mehr als genug Zucker enthalten. Deswegen sollten Süßigkeiten die Ausnahme bleiben und nicht zum festen Büroeinerlei gehören. Das Problem ist nur: Wenn Ihr regelmäßig Schokolade und Co. verputzt verlangt der Körper schon bald seine tägliche Ration von dem weißen Suchtstoff. Da hilft nur der Entzug.

Aber keine Panik: Die Schmacht nach den Süßigkeiten vergeht viel schneller als bei anderen Entziehungskuren. Wer drei bis vier Wochen auf zusätzlichen Zucker verzichtet, ist wieder "clean".

Sport einbauen

Bereits auf dem Arbeitsweg, in der Pause oder auch im Büro gibt es kleine Übungen, die einen Unterschied machen. Für alle, die mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren: Einfach den Weg zur Station zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, anstatt direkt mit dem Auto vorzufahren.

Gerade bei Bushaltestellen muss man nicht den Busstopp vor der Tür nehmen. Geht doch einfach mal bis zum nächsten oder übernächsten Halt. Je nachdem wie viel Zeit Ihr habt, könnt Ihr die Strecke variieren. Morgendliche Bewegung bringt Euch auch gleich in Schwung, weil der ganze Körper gut durchblutet wird und die grauen Zellen schneller arbeiten.

Nach dem Mittag sollst du ruh‘n oder 1.000 Schritte tun‘

Auch in der Mittagspause kann man einen Spaziergang machen, anstatt sofort wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Einfach einen Kollegen oder Kollegin schnappen und eine halbe Stunde quatschend durch den nächsten Park oder um den See marschieren. Das bringt neue Gedanken und gute Laune.

Wenn es draußen stürmt, gewittert oder in Strömen regnet, gibt es auch ein paar einfache Büro-Workouts für zwischendurch.

20 Minuten täglich

Bewegung ist nicht nur wichtig für die Figur, sondern auch für Eure Gesundheit. Die Ausrede: „Ich habe keine Zeit“, zählt nicht. Bereits 20 Minuten laufen am Tag machen schon einen großen Unterschied. Und wer sich diese Zeit nicht hat, der sollte ganz dringend an seiner Work-Life-Balance schrauben, seinen Fernseher ausschalten oder das Smartphone wegwerfen. Diese Zeit hat einfach jeder oder er muss sie sich nehmen. Einfach die Zeit früher aufstehen oder direkt nach der Arbeit in Sportklamotten werfen, anstatt im bequemen Sofa zu versinken.

Ihr habt noch mehr Tipps? Schreibt sie uns in die Kommentare!

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