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Radio Hamburg

Foodwatch vs Unilever

Streit um "Becel" Werbeaussage

Hamburg, 01.09.2015
RHH - Expired Image

Die Entscheidung um die Werbeaussage zu Becel pro.activ steht an.

Im Streit um die cholesterinsenkende Margarine "Becel pro.activ" soll das Hanseatische Oberlandesgerichts (OLG) entscheiden.

Im Streit um die cholesterinsenkende Margarine "Becel pro.activ" des Herstellers Unilever wird am Dienstag (01.09.) eine  Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts (OLG) erwartet. Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirft dem Lebensmittelkonzern vor, Nebenwirkungen dieser Margarine zu verschleiern und will ihm Äußerungen zu seinem Produkt untersagen lassen (Az: 7 U 7/13).

Meinungsäußerung vs Tatsachenbehauptung

Der Pressesenat des Oberlandesgerichts hatte in der Verhandlung aber bereits deutlich gemacht, dass er die Entscheidung der Vorinstanz für richtig halte. Das Hamburger Landgericht hatte eine Aussage über das Lebensmittel in einer Unilever-Pressemitteilung als Meinungsäußerung und nicht als Tatsachenbehauptung bewertet.

Die Verbraucherschutzorganisation will sich noch nicht geschlagen geben. Am Montag stellte Foodwatch bei der EU-Kommission den Antrag, der Margarine die Zulassung als Lebensmittel zu entziehen. In ihrem Schreiben an den EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, heißt es: "Seit der Zulassung im Jahr 2000 sind mehrere Studien veröffentlicht worden, in denen die Sicherheit dieser Produkte infrage gestellt wird."

Der stellvertretende Geschäftsführer von Foodwatch, Matthias Wolfschmidt, erklärte: "Auch wenn das Presserecht es nicht verhindern kann, dass Unilever Hinweise auf Nebenwirkungen leugnet, sind die entsprechenden Studien in der Welt." Die EU-Kommission dürfe an der Zulassung nicht festhalten, wenn Zweifel an der Sicherheit der Produkte bestünden. Foodwatch bezieht sich auf Studien, die ihren Angaben zufolge nahe legen, "dass hochkonzentriert zugesetzte Pflanzensterine das verursachen könnten, was sie eigentlich verhindern sollen: Ablagerungen in den Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko auf Herzkrankheiten."

(dpa/aba)

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