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Radio Hamburg

Foodwatch Test

Viel zu viel Zucker in Erfrischungsgetränken

Softgetränke, Getränke, Eiswürfel

Viel zu viel Zucker in Erfrischungsgetränken - sagen nicht nur die Tester.

Foodwatch hat Erfrischungsgetränke getestet. Das Ergebnis: Sie enthalten viel zu viel Zucker.

Wir mögen es süß. Softgetränke, Süßigkeiten, aber auch in vielen vermeintlich normalen Lebensmitteln, enthalten heute viel zu viel Zucker.

Ein Test der Verbraucherorganisation Foodwatch hat Erfrischungsgetränke in Deutschland auf ihren Zuckergehalt untersucht. Die Ergebnisse sind erschreckend. Bis zu 26 Stück Würfelzucker können in einem Energydrink stecken.

Zucker in Erfrischungsgetränken

Bei insgesamt 463 untersuchten Limonaden, Energydrinks, Fruchtsäften, Schorlen, Brausen und Eistees fanden sich in rund 60 Prozent der Produkte mehr als fünf Prozent Zucker, teilte Foodwatch am Mittwoch mit. In mehr als einem Drittel (37 Prozent) der Flaschen und Dosen wiesen die Kontrolleure mehr als acht Prozent Zucker nach - das entspreche sechseinhalb Stück Würfelzucker auf 250 Milliliter.

Die Top 10 der zuckerreichsten Erfrischungsgetränke von Foodwatch

Zuckerersatzstoffe erhöhen Diabetis-Risiko

Lediglich 55 Getränke waren zuckerfrei, fast 90 Prozent davon enthielten jedoch Süßstoffe.

Flüssiger Zucker in Form von Getränken erhöhe das Risiko für Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes, sagt Wieland Kiess, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Uniklinikums Leipzig bei der Vorstellung der Studie. Foodwatch fordert deshalb eine Zucker-Abgabe für die Getränke-Industrie.

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Wie viel Zucker ist gesund?

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt in ihrer jüngsten Richtlinie aus dem Jahr 2015 im Mittel nicht mehr als sechs Teelöffel (25 Gramm) Zucker in verarbeiteten Lebensmitteln pro Tag. Das reduziere das Risiko von Übergewicht, Fettsucht und Karies. In der Realität liege die Zuckeraufnahme durch Lebensmittel in Deutschland bereits bei 90 Gramm pro Tag, sagte Andreas Pfeiffer, Ernährungswissenschaftler am Berliner Uniklinikum Charité.

Pro-Kopf-Verbrauch

Getränke seien nur ein Teil davon und fielen vor allem bei Kindern ins Gewicht. Zucker sei aber auch in Produkten wie Joghurt versteckt. Nach Angaben von Foodwatch liegt in Deutschland der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an zuckergesüßten Getränken bei mehr als 80 Liter pro Jahr. 

Hier findet Ihr die ausführlichen Ergebnisse der foodwatch-Marktstudie.

(dpa/kru)

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